Johannes Groschupf: Mein Skelett und ich

Johannes Groschupf: Mein Skelett und ich

57 Minuten
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Im SWR2 Essay machen wir uns Gedanken über die Menschen und die Welt, in der sie leben; über Philosophie, Zeitgeist, Musik, Natur und die Merkwürdigkeiten des Daseins

Beschreibung

vor 1 Monat
Ohne Knochen wären wir nur ein Hautsack. Wir hätten keinen Halt und
kämen keinen Schritt voran. Wir müssten uns ringeln wie die Würmer,
durchs Wasser schweben wie die Quallen und wären kaum mehr als eine
Pfütze. Einmal den Focus auf das Skelett gerichtet, schon wird es
gruselig. Zu sehen am Día de muertos.– Johannes Groschupf geht in
seinem Essay der Geschichte seiner eigenen Knochigkeit nach: „Ich
sehe mich um in Berlin. Dreieinhalb Millionen verborgene Skelette
sind in dieser Stadt unterwegs.“ Die Knochen: Ein memento mori, das
wir gut verdeckt durch die Welt tragen...

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