Weltkulturerbe am Rio Douro

Weltkulturerbe am Rio Douro

27 Minuten
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Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie lebe...

Beschreibung

vor 1 Monat
Der Rio Douro im Norden Portugals ist in Deutschland kaum bekannt.
Dabei ist das Tal, das Vale do Douro dreifaches Weltkulturerbe der
UNESCO: mit dem Nationalpark Côa am Oberlauf, dem Weinanbaugebiet
um Pinhão am Unterlauf. Und mit der Altstadt Portos an der Mündung
des Rio Douro in den Atlantik. Prähistorische Zeichnungen in Côa
Der Rio Douro im Norden Portugals ist in Deutschland kaum bekannt.
Dabei ist das Tal Vale do Douro dreifaches Weltkulturerbe der
UNESCO. In Côa lassen sich an mehr als 80 Fundstellen
prähistorische Zeichnungen besichtigen, zwischen 11.000 und 30.000
Jahre alt. Das ist einzigartig: Galerien steinzeitlicher Kunst
dieser Größenordnung hat man bisher nur in geschützten Grotten und
Höhlen gefunden. Am Unterlauf des Rio Douro wellen sich Hügel, mal
sanft, mal schwindelregend hoch und steil. Alle sind terrassiert:
von den Kuppen bis hinunter ans Ufer. Eine Landschaft wie eine
gigantische Skulptur aus vertikalen und horizontalen Linien -
überirdisch schön. Und die Altstadt Portos mit ihren verwinkelten
Gassen, in denen sich Häuser mit feuerroten Schindeldächern eng
aneinanderschmiegen, vermittelt das Lebensgefühl vergangener
Jahrhunderte. Diese Stätten sind weniger als 200 Kilometer
voneinander entfernt und lassen sich auf einer Kajaktour bereisen.
Das Schönste daran: Man kann überall anlegen und edlen Wein und
leckere Petiscos verkosten, kleine Appetithappen.

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