Wirtschaftsnews vom 06. Mai 2022

Wirtschaftsnews vom 06. Mai 2022

Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 8 Monaten

Thema heute:   


Kfz-Versicherungsvertrag regelmäßig
überprüfen


 


 


Wenn sich die persönliche Situation oder der Bedarf ändert,
ist das immer ein guter Anlass, die laufenden
Versicherungsverträge zu überprüfen. Wer in Corona-Zeiten
beispielsweise von zu Hause aus arbeitet, der hat unter Umständen
wesentlich weniger Kilometer zurückgelegt als in den Jahren
davor.


Zum 20. März 2022 ist die Homeoffice-Pflicht ausgelaufen, das
wird sich wiederum auf die gefahrenen Kilometer niederschlagen.
Dabei ist die Fahrleistung ein vertraglich vereinbarter Aspekt in
der Autoversicherung und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit
dem Versicherungsschutz. Die Sparkassen DirektVersicherung
empfiehlt deshalb, rechtzeitig einen Blick in die vorliegenden
Unterlagen zu werfen.


Wer eine Kfz-Versicherung abschließt, muss eine Reihe von Angaben
machen, aus denen sich die individuelle Prämie berechnet. Die
gemachten Angaben sind Vertragsgrundlagen. Einer der Aspekte ist
die jährliche Fahrleistung. Dafür müssen möglichst genau die
Kilometer eingeschätzt werden, die innerhalb von zwölf Monaten
mit dem zu versichernden Fahrzeug zurückgelegt werden. Damit es
im Schadenfall nicht zu Problemen oder zu Einschränkungen des
Versicherungsschutzes kommt, ist es ratsam, die im Vertrag
festgehaltene Kilometerzahl   regelmäßig zu
kontrollieren und etwaige Abweichungen unmittelbar der
Versicherung zu melden. Ein geeigneter Zeitpunkt, um die
gefahrene Kilometerzahl zu übermitteln, ist jeweils kurz vor Ende
des festgesetzten Versicherungszeitraumes. Bevor der
Versicherungsvertrag verlängert wird, können die einzelnen Daten
und die Prämie angepasst werden.  


Rechtzeitiges Handeln wird empfohlen


Wer zu viele Kilometer angegeben hat und schon weiß, dass sich
die Jahreskilometerleistung reduzieren wird, sollte nicht bis zum
Ende der Laufzeit warten, sondern möglichst frühzeitig um
Anpassung seines Vertrages bitten. So kann der Versicherer die
Prämie direkt neu berechnen und gegebenenfalls entsprechend
reduzieren. Natürlich kann eine Schätzung nie genau sein.
Kleinere Abweichungen nach oben oder unten stellen jedoch kein
Problem dar und werden in der Regel kulant behandelt. Sollte aber
jemand deutlich mehr fahren als bei der Versicherung angegeben,
wird das als Verstoß gegen die vertraglich vereinbarten
Bedingungen gewertet. Das kann – vor allem im Schadenfall – teuer
werden. Abhängig von der Differenz und je nach Lage des Falls
wird normalerweise zwischen Nachzahlungen oder tiefgreifenden
Sanktionen entschieden. Die meisten Versicherer erheben bei
gravierenden Falschmeldungen und erheblichen Überschreitungen der
Fahrleistung eine Vertragsstrafe nach § 339 BGB. Gerade durch das
veränderte Mobilitätsverhalten in Zeiten von Corona kann es zu
starken Abweichungen kommen.


 


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