Rote Nase trifft Tüftler: Christine Lienhard und Frido Stutz

Rote Nase trifft Tüftler: Christine Lienhard und Frido Stutz

Sie bringt Lebensfreude in Heime für Demenzkranke – er baut automatische Parkiertürme für Velos. Christine Lienhard und Frido Stutz treffen sich am Sonntag, 1. Mai um 10.00 Uhr bei Daniela Lager im Persönlich im Eisenwerk Frauenfeld.
53 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Sie bringt Lebensfreude in Heime für Demenzkranke – er baut
automatische Parkiertürme für Velos. Christine Lienhard und
Frido Stutz treffen sich am Sonntag, 1. Mai um 10.00 Uhr bei
Daniela Lager im Persönlich im Eisenwerk Frauenfeld. Christine
Lienhard (52) «Ich habe eigentlich immer eine rote Nase bei mir»,
sagt Christine Lienhard, «die kleine Schaumstoffkugel sorgt bei Alt
und Jung für gute Laune». Und so setzt sie die Nase auch mal im
Auto vor einer Ampel auf – was bei Fussgängern und anderen
Autofahrerinnen erst Verblüffung und dann Heiterkeit auslöst.
Anderen Menschen Freude bereiten ist ihr erklärtes Ziel. Ihre
Stiftung «Lebensfreude» vermittelt Clowns und Künstlerinnen in
Heime für ältere Menschen und Demenzkranke. Und daneben führt sie
das Büro für Ihren Mann, den Bandleader Pepe Lienhard. Mit ihm hat
sie sich in Frauenfeld einen Traum erfüllt und ein altes Bauernhaus
in eine Oase für Mensch und Tier umgestaltet. Christine Lienhard
bewegt sich in verschiedenen Welten, besucht Heimbewohnerinnen und
sammelt bei vermögenden Menschen Geld für ihre Projekte. Dabei
hilft ihr auch ihre Erfahrung als langjährige Flight Attendant bei
einer Privatjet-Fluggesellschaft, wo sie reiche und einflussreiche
Persönlichkeiten in der Luft betreute. Frido Stutz (67) Auch Frido
Stutz war beruflich in der Luft unterwegs: Als Pilot grosser
Frachtflugzeuge ist er in jede Ecke der Welt gereist. Er hat seinen
Flugplan mit dem seiner Frau abgestimmt, die als Flight Attendant
bei der Swissair und später bei der Swiss ebenfalls viel unterwegs
war. Bei einem verregneten Aufenthalt in Taipeh hat Frido Stutz vor
Jahren aus dem Hotelzimmer in einen Hinterhof, direkt auf ein
automatisches Parkhaus schauen können. Er hatte Zeit – und hat
gezeichnet, gerechnet und perfektioniert, bis er sein eigenes
Parkhaussystem patentieren lassen konnte. Heute baut der Vater
zweier erwachsener Kinder nach dem gleichen Prinzip Parkiertürme
für Velos und entwickelt kombinierte Wind- und Solarsysteme für
Wohnhäuser. «Pilot war ein fantastischer Beruf», sagt er, «aber es
ist unkreativ. Ich will noch etwas erschaffen». Christine Lienhard
und Frido Stutz treffen sich am Sonntag, 1. Mai um 10.00 Uhr bei
Daniela Lager im Persönlich im Eisenwerk Frauenfeld.

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