Ausgesetzt in der Ägäis, Sauberer Strom, Kanzler Scholz unter Druck

Ausgesetzt in der Ägäis, Sauberer Strom, Kanzler Scholz unter Druck

In türkische Gewässer zurückgeschleppt und ausgesetzt: Die Grenzschutzagentur Frontex ist in Pushbacks in der Ägäis involviert. Das zeigen interne Dokumente. Und: Schweizer Stromkonzerne investieren in erneuerbare Energie – vor allem im Ausland. Zudem ...
48 Minuten

Beschreibung

vor 5 Monaten
In türkische Gewässer zurückgeschleppt und ausgesetzt: Die
Grenzschutzagentur Frontex ist in Pushbacks in der Ägäis
involviert. Das zeigen interne Dokumente. Und: Schweizer
Stromkonzerne investieren in erneuerbare Energie – vor allem im
Ausland. Zudem: Deutschland streitet über Waffen für die Ukraine.
Ausgesetzt in der Ägäis: Frontex ist in Pushbacks involviert
Pushback-Vorwürfe sind ein zentrales Thema im Abstimmungskampf zur
Frontex-Vorlage. Eine gemeinsame Recherche von «Rundschau»,
Lighthouse Reports, Republik, Der Spiegel und Le Monde zeigt, wie
Frontex in Pushbacks in der Ägäis involviert ist. Im
«Rundschau»-Interview erklärt Werner Salzmann, Präsident der
Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerats, warum sich die
Schweiz am Frontex-Ausbau beteiligen solle. Sauberer Strom:
Schweizer Konzerne investieren lieber im Ausland Ein Windpark auf
Sizilien, betrieben vom Bündner Energiekonzern Repower: Schweizer
Stromkonzerne investieren grosszügig in Projekte für erneuerbare
Energie – allerdings vor allem im Ausland. In der Schweiz hingegen
herrscht Investitionsstau. Wir zeigen: Sauberer Strom ist dringend
gefragt, aber neue Anlagen für Wasserkraft im Inland sind nicht
rentabel. Kanzler unter Druck: Zoff wegen deutschen
Waffenlieferungen an die Ukraine Die russische Grossoffensive im
Donbass läuft und die Ukraine bittet immer dringlicher um
internationale Hilfe. Aber der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz
will keine schweren Waffen liefern – aus Angst vor einem Atomkrieg.
Über diesen Kurs ist ein heftiger politischer Streit entbrannt. Das
westliche Dilemma mit den Waffenlieferungen: In Berlin ringt jetzt
der Bundestag darum.

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