Schicksal und Rätselhaftigkeit im Zeitalter der Technokratie | von Manuel Pachurka

Schicksal und Rätselhaftigkeit im Zeitalter der Technokratie | von Manuel Pachurka

Der gesellschaftliche Zustand der Gegenwart wurzelt, so will der Autor Manuel Pachurka deutlich machen, in einem noch nicht gelösten Problem unserer Kulturgeschichte, nämlich dem Problem der Anerkennung der nie gänzlich aufzulösenden...
8 Minuten
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Literatur, Philosophie, Kultur und Gesellschaft

Beschreibung

vor 3 Monaten
Der gesellschaftliche Zustand der Gegenwart wurzelt, so will der
Autor Manuel Pachurka deutlich machen, in einem noch nicht gelösten
Problem unserer Kulturgeschichte, nämlich dem Problem der
Anerkennung der nie gänzlich aufzulösenden Rätselhaftigkeit des
Lebens. Denn diese duldet die Technokratie ihrem Wesen nach nicht –
sie kann sich Rätsel nur als gelöst oder zu lösend vorstellen. Die
vergessene Rätselhaftigkeit unseres Daseins wiederentdecken und
zulassen, sich der Tendenz zur Vereindeutigung und Verdinglichung
entziehen, den Apparat auf seinen Platz verweisen und so dem
technokratischen Stadium unserer Kulturentwicklung entkommen, dies
sei das Los der nach Freiheit Strebenden. Der Essay "Schicksal und
Rätselhaftigkeit im Zeitalter der Technokratie " von Manuel
Pachurka belegte den zweiten Platz meines Essaywettbewerbs "Wie
konnte es nur soweit kommen?" und wurde im gleichnamigen Textband
(erschienen 2021 im Verlag Sodenkamp & Lenz) mit einem Nachwort
von Giorgio Agamben veröffentlicht. Hier geht es zum Essayband:
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1062896262

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