Der Herzerlfresser von Kindberg: Sechs Opfer und die "Todesstrafe auf Raten"

Der Herzerlfresser von Kindberg: Sechs Opfer und die "Todesstrafe auf Raten"

Sechs Frauen ermordete der steirische Knecht Paul Reininger Ende des 18. Jahrhunderts. Was ist damals passiert und war es wirklich ein Aberglauben, der Reininger zum Mörder werden ließ?
44 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten

Wer hin und wieder in der Gegend um Kindberg unterwegs ist, kennt
ihn vielleicht: den Herzerlfresserweg mit dem
Herzerlfressermaterl. Es soll an eine der schrecklichsten
Verbrechensserien erinnern, die die steirische Geschichte
kennt: Die Morde des Paul Reininger. Viele lokale Mythen
– und auch das Materl – nennen als sein Motiv für die Taten die
Vorstellung, durch das Verspeisen von Herzen unsichtbar werden zu
können. Was ist damals passiert und wie viel Wahrheit steckt in
den Erzählvarianten des Volksmundes? Um diese Fragen zu
beantworten, reisen wir mit dieser Folge von delikt weit zurück
in die Vergangenheit – um weit über 200 Jahre.    


Einem Zufall zu verdanken ist es, dass dieser Fall heute recht
gut dokumentiert ist. Tatsächlich weiß man, dass Reininger
sechs Frauen ermordet hat. Was damals wirklich
passiert ist, welche Rolle das Herzessen dabei gespielt hat und
was die "Todesstrafe auf Raten" für den Täter bedeutete, davon
erzählt Christian Bachhiesl vom Hans Gross
Kriminalmuseum im Gespräch mit Moderator David
Knes.

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