Buy & Hold - wann sich Sitzfleisch auszahlt

Buy & Hold - wann sich Sitzfleisch auszahlt

4 Minuten

Beschreibung

vor 9 Monaten

So viele Rückmeldungen zur aktuellen Episode der GELDMEISTERIN
„Top-Tipps für die Geldanlage“ mit Birgit Wetjen, Chefredakteurin
des Frauenfinanzmagazins Courage sind für mich wirklich ein Grund
zum Feiern! Diesen Kommentar des Hörers L.K., gespickt mit
Anlagetipps möchte ich unbedingt mit Euch teilen:
GELDMEISTERIN-Podcast-Gast Birgit Wetjen meint „Buy and hold“ sei
eine gute Strategie für Fonds und ETFs, nicht unbedingt für
Einzelaktien. Denn die Strategie, eine Aktie zu kaufen, im Depot
liegen zu lassen und nach Jahren erst wieder drauf zu schauen,
sei bei Einzelwerten zu riskant. Der Hörer meint hierzu: Buy and
hold nicht bei Einzelinvestments?  Oh, doch! Ich will 100 x
jährlich Dividenden von 30 einzelnen Aktien haben. Wo ich ihm
zustimmen kann ist, dass solide Dividendenaktien, die ihren
Gewinn großzügig ausschütten statt in Wachstum zu investieren
natürlich auch Kandidaten für Buy and Hold sind, wenn man damit
beabsichtigt, vor allem über die Dividenden über die Jahre zu
verdienen und weniger über die Kursanstiege. Wenn man also solche
Dividenden-starke Unternehmen wie Nestlé, Procter&Gamble,
eine Post oder einen Versorger hat, die sich die Ausschüttungen
auch leisten können und sie nicht von der Substanz bezahlen, dann
kann man natürlich eine Buy and Hold-Strategie auch mit
Einzelaktien verfolgen. Umso mehr, wenn man wie der geschätzte
Hörer L.K.  30 verschiedene Titel besitzt, womit man ja auch
schon wieder einer Streuung wie mit einem ETF oder Fonds erzielt.
Da würde ihm bestimmt auch Birgit Wetjen zustimmen, die ja nur
das Risiko von Investments in Einzelaktien für Kleinanleger
betonen wollte, nicht von für stolze Besitzer von 30
verschiedenen Aktienpositionen, wie Sie der liebe Herr L. K. hat.
Ihm stimme ich zu, dass man mit einem ETF beginnen sollte. Ganz
und gar nicht bin ich wie er der Meinung, dass man seine ETFs
verkaufen sollte, wenn man schon seit einem Jahr an der Börse
investiert.  Warum sollte man dann verkaufen, wenn man von
dem Investment immer noch überzeugt ist? Das Geld nicht braucht
und auch gar nicht genügend Geld zur Verfügung hat, um auf viele
Einzelwerte zu streuen. Natürlich kauft man mit einem Fonds und
ETF auf Börsen immer in Bausch&Bogen ein. Deshalb, das möchte
ich hier nochmals betonen, ist es ja so wichtig sich immer das
Factsheet des Fonds anzuschauen und hier vor allem die
angeführten größten Positionen zu verfolgen. Ob sie wirklich das
sind, in das ich investieren möchte. Und zum Abschluss, lieber
Herr L.K. kann ich ihnen hierzu nur beipflichten: „Mit ETFs kann
ich zu keiner HV von Allianz, Munich Re, BMW, Siemens gehen.“ –
Wo Sie recht haben, da haben Sie recht und wer sich so für seine
Aktien interessiert, dass er die Hauptversammlungen besucht, der
ist auch mit Einzelaktien gut aufgehoben…


Wenn ihr den Podcast unterstützen wollt, dann bewertet ihn doch
bei YouTube, Apple Podcast oder Spotify, abonniert ihn und
empfiehlt ihn weiter. Vielen herzlichen Dank sagt
Börsenminute-Host Julia Kistner


Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von
getroffenen  Aussagen entstehen, übernimmt die
Autorin, Julia Kistner keine Haftung.


#Buy&Hold #Dividendenaktien #Einzeltitel #ETF #Streuung#
#Börsenminute #Gewinne #Verluste #Aktien #20er
#Geldanlage #veranlagen #Podcast
#Investments #Anlagestrategie #Börse #Fonds #Post
#Procter&Gamble #Nestlé #Versorger #Ausschüttung #Allianz
#MunichRe #BMW #Siemens


Foto: Pixabay

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

Sparclub
Berlin
15
15
:
: