Robo-Ident? "Maschinen merken sich alle Sicherheitsmerkmale"

Robo-Ident? "Maschinen merken sich alle Sicherheitsmerkmale"

37 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten
Als Benny Bennet Jürgens auf die Pannen der staatlich initiierten
Ausweis- und Führerschein-Apps angesprochen wird, muss er lachen.
"Es zeigt doch, dass manche Dinge in der Privatwirtschaft ganz gut
untergebracht sind", sagt der Gründer des Identität-Startups Nect
im ntv Podcast "So techt Deutschland". Gerade im Sicherheitsbereich
zeige sich eklatant, dass "der gesamte Verwaltungsapparat nicht auf
Digitalisierung ausgelegt ist."

Jürgens hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Identität der
Menschen zu digitalisieren. Die Video-Ident- und
Post-Ident-Verfahren seien einfach zu langsam und zu teuer. Mit
Nect habe er eine schnelle Alternative entwickelt, die eine
Videoaufnahme des Ausweises auf Echtheit überprüft. Außerdem gebe
es eine automatische Überprüfung des Gesichts mit einer
Videoaufnahme, sagt der Gründer. "Deswegen nennen wir es
Robo-Ident, weil wir eine Künstliche Intelligenz nutzen, um die
Prüfung durchzuführen."


Er verweist darauf, dass es 190 Länder mit Reisepässen gibt: Kein
Mensch könne sich all diese Sicherheitsmerkmale merken, behauptet
Jürgens. "Einer Maschine bringe ich das einmal bei und dann kann
sie sich diese Merkmale bis ins kleinste Detail merken."


Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann
schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de.
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