Wirtschaftsnews vom 29. März 2022

Wirtschaftsnews vom 29. März 2022

Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 10 Monaten

Thema heute:   


Bei gebrauchten Kinderfahrrädern auf Sicherheit
achten


 


 


Solange Kinder wachsen, brauchen sie in regelmäßigen Abständen
ein neues Fahrrad - passend zu ihrer Größe. Beim Kauf von
Second-Hand-Modellen sollten Eltern nicht nur auf den Preis,
sondern auch auf die Sicherheit achten, rät das Infocenter der
R+V Versicherung.


Gebrauchte Bikes aus dem Internet oder vom Flohmarkt sind oft um
ein Vielfaches günstiger als neue. Bevor sie beim vermeintlichen
Schnäppchen zuschlagen, sollten Eltern jedoch prüfen, ob das
Fahrrad alle technischen Anforderungen erfüllt. Sonst kann es
teuer werden - besonders, wenn Eltern kleine Mängel nicht selbst
beheben können oder wollen.


"Beulen oder Rost deuten auf eine nachlässige Behandlung des
Vorbesitzers hin", sagt man bei der R+V Versicherung. Vor dem
Kauf rät man zu einer Probefahrt. Hier zeigt sich, ob die Räder
in einer Linie laufen, die Schutzbleche schleifen oder ob
Bremsen, Gangschaltung und Beleuchtung funktionieren. "Bei den
Reifen empfiehlt sich ein kritischer Blick darauf, wie abgefahren
sie sind oder ob es poröse Stellen gibt."


Vor der ersten Fahrt checken


Bevor der Nachwuchs losfährt, sollten Eltern das Fahrrad gut
vorbereiten und bei Bedarf die Kette ölen, Schrauben nachziehen
und den Sattel auf die richtige Höhe bringen. Wer auf Nummer
sicher gehen will, kann ein gebrauchtes Fahrrad im Fachbetrieb
überholen lassen. "Doch das lohnt sich finanziell meist nur, wenn
das Fahrrad sehr günstig war oder in der Familie weitergegeben
wurde. Zudem haben viele Fahrradläden derzeit lange Wartezeiten",
erklärt der Versicherer.


Vorschriften für ein verkehrstaugliches Fahrrad


Fahrräder gibt es für Kinder ab etwa drei Jahren. Die so
genannten Spielfahrräder für Fahranfänger kommen ohne Licht,
Reflektoren oder Schutzbleche aus. Denn die Jüngsten dürfen nur
auf Gehwegen, baulich von der Fahrbahn getrennten Radwegen und
privaten Flächen fahren.


Erst ab dem vollendeten achten Lebensjahr dürfen Kinder am
Straßenverkehr teilnehmen. "Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss
ein Fahrrad verkehrstauglich ausgestattet sein. Das schreibt die
Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung vor", erläutert man. Dazu
gehören zwei voneinander unabhängige Bremsen, vorn ein weißes
Licht und ein weißer Reflektor, hinten ein rotes Rücklicht und
ein roter Reflektor sowie Reflektorstreifen an den Reifen oder
jeweils zwei gelbe Speichenreflektoren pro Rad. Außerdem sind für
die Teilnahme am Straßenverkehr zwei rutschfeste und
festverschraubte Pedale mit je zwei Reflektoren sowie eine gut
hörbare Klingel vorgeschrieben. Eltern, die sich von der
Fahrrad-Technik überfordert fühlen, sollten sich nach einem
Händler mit einer Second-Hand-Abteilung umschauen. Diese müssen
auch für gebrauchte Räder eine Gewährleistung bieten.


 


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