Homosexualität und Männlichkeit im antiken Rom - Historiker Jan Meister

Homosexualität und Männlichkeit im antiken Rom - Historiker Jan Meister

53 Minuten
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Beschreibung

vor 4 Monaten

Jan Meister ist Althistoriker und lehrt an der Universität Bern.
Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören kulturelle
Anthropologie und Körpergeschichte. In seinem Vortrag erzählt er,
wie sich die Auffassung von männlicher Sexualität im Laufe des
römischen Reiches gewandelt hat. Dabei geht es nicht in erster
Linie um Homosexualität. Denn das ist eine Kategorie, die für die
Römer zunächst gar nicht so wichtig war.


Beim Sex spielten andere Unterscheidungen eine viel größere
Rolle: Wer ist der aktive, penetrierende Partner? - Dieser Part
wurde mit Stärke, Macht und Männlichkeit assoziiert. Ob der
passive Sexualpartner eine Frau oder ein Mann war, spielte dabei
kaum eine Rolle. Der, der sich penetrieren lässt, galt hingegen
als weich und weiblich. Und wer sich gar darum bemühte, seinen
Körper attraktiv für andere zu machen, der wurde verspottet.an
meister


Hier findet ihr noch weitere Infos zu dieser Hörsaal-Folge.





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Weitere Hörsaal-Folgen:


- Religion und Gendernormen - Nur wenige Religionsgemeinschaften
öffnen sich der LGBTQI-Community

- Genderfragen bei der Bibelauslegung - Theologen zweifeln: Adam
und Eva waren nicht zwingend Mann und Frau

- Paarbeziehungen in Ost und West - Von "gesunder Ehe" und freier
Partnerwahl





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