Dramen, Drogen, Detonationen – Kritikerrunde zum Filmpreis

Dramen, Drogen, Detonationen – Kritikerrunde zum Filmpreis

Der rasante Tagtraum «Soul of a Beast», der verstörend reale Film um eine Gruppe junger Frauen «La Mif» oder doch «Olga», die zwischen ihrer Heimat Ukraine und der Schweiz ihren Platz im Leben sucht: Welches Werk gewinnt den Schweizer Filmpreis?
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vor 4 Monaten
Der rasante Tagtraum «Soul of a Beast», der
verstörend reale Film um eine Gruppe junger Frauen «La Mif»
oder doch «Olga», die zwischen ihrer Heimat Ukraine und der Schweiz
ihren Platz im Leben sucht: Welches Werk gewinnt den Schweizer
Filmpreis? Schaut man sich die Anzahl Nominationen an, dann scheint
bereits im Vorfeld des Schweizer Filmpreises alles klar: «Soul of a
Beast» (8 Nominationen) oder «La Mif» (6 Nominationen) werden
gewinnen. Doch nicht immer setzen sich die Filme mit den meisten
Nominationen durch. Denn der Spielfilm «Olga» und der
Dokumentarfilm «Ostrov – Die verlorene Insel» passen auf
erschreckende Weise zur aktuellen Weltlage. «Olga» erzählt die
Geschichte einer ukrainischen Turnerin, die 2014 in der Schweiz
trainiert und deren Familie aktiv an den pro-demokratischen
Maidan-Protesten in Kiew teilnimmt.«Ostrov» folgt einer russischen
Familie, die von illegalem Fischfang im Kaspischen Meer lebt – und
Putins Versprechen eines mächtigen und wehrhaften Russlands im
Fernsehen verfolgt. Zudem steht «Ostrov» exemplarisch für das
Schweizer Dokumentarfilmschaffen, das stets eine grosse Vorliebe
für das Eigene im Fremden im Blick hat. Das tun auch die zwischen
der Schweiz und Serbien pendelnde Doku «Dida» und der in Paraguay
gedrehte «Apenas el sol», die ebenfalls für den Filmpreis nominiert
sind.Welche Filme weshalb die grösste Chance haben, diskutieren
Filmhistorikerin Marcy Goldberg, Filmkritikerin Denise Bucher («NZZ
am Sonntag») und Filmredaktor Selim Petersen (SRF) mit Monika
Schärer.

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