Super Troopers und der Reiz der Kiffer-Komödie

Super Troopers und der Reiz der Kiffer-Komödie

Manche Filme verlangen einfach ein ganz besonderes "Setting"
33 Minuten

Beschreibung

vor 3 Monaten
Pixeln oder aber nach einer süßlichen Rauchschwade im Zimmer.
Zumindest für einige Leute sind Cannabisprodukte vor allem eine
Gelegenheit, sich auf der gemütlichen Couch breitzumachen und die
jederzeit griffbereiten Snacks einzuatmen. Nur welchen Film soll
man sich anschauen, sobald die Sinne neue Sphären erreicht haben?
Die Filmbranche hat dieses sehr spezielle Bedürfnis schon vor
längerer Zeit entdeckt und für ihr vernebeltes Klientel ein
spezielles Sub-Genre entwickelt: Die Kiffer-Komödie! Harold und
Kumar, Ananas Express, The Big Lebowski, Lammbock oder Ted sind nur
einige bekannte Vertreter. Natürlich funktionieren diese Filme auch
völlig nüchtern, doch dürfte es ein offenes Geheimnis sein, das sie
auch andere Ansehszenarien unterstützen. Die typische
Kiffer-Komödie stellt meistens regelmäßige Cannabis-Konsumenten in
den Vordergrund, erzählt von einer abstrusen Abfolge von
Ereignissen oder besitzt einen Humor, der diesen Tick Wahnsinn in
sich trägt. Die wirklich guten Marihuana-Streifen produzieren
unzählige Running-Gags und entwickeln einen regelrechten Kult um
sich. Sie werden immer wieder angeschaut und haben eine treue
Fangemeinde hinter sich. Als das gilt auch für Super Troopers -
zumindest in der Theorie. In dieser Folge des Filmmagazins sprechen
wir über den Film und darüber, warum er keine gute Kiffer-Komödie
ist.

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