Zwangsarbeiterlager Neuaubing – das Kriegsende

Zwangsarbeiterlager Neuaubing – das Kriegsende

5 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr
Am 30. April 1945 marschierten amerikanische Soldaten in München
ein. Sie befreiten auch das Zwangsarbeitslager Neuaubing. Die
Lagerinsassen wurden nun gut versorgt, aber noch streng
beaufsichtigt. West- und Südeuropäer*innen versuchten schnell, in
ihre Heimatländer zurückzukehren. Da die osteuropäischen Länder
unter der Diktatur Josef Stalins standen, zog es viele
Osteuropäer*innen nicht in ihre Heimat zurück. Bis heute wird das
Unrecht der Zwangsarbeit nicht ausreichend beachtet. Im „Deutschen
Reich“ herrschte Arbeitskräftemangel und es wurden von 1939 bis
1945 mehr als 13 Millionen Menschen zur Arbeit im „Deutschen Reich“
gezwungen – sogenannte Zwangsarbeiter*innen. Das ehemalige
Zwangsarbeitslager in München-Neuaubing ist ein bedeutendes Zeugnis
der massenhaften Ausbeutung durch Zwangsarbeit im
Nationalsozialismus. Schüler*innen des Münchner Karlsgymnasiums
haben mit zeitgenössischen Dokumenten gearbeitet, Historiker
befragt, Zeitzeug*inneninterviews ehemaliger Zwangsarbeiter*innen
ausgewertet und Gespräche mit den derzeitigen Nutzer*innen des
Geländes geführt. Sie geben Einblicke in das System Zwangsarbeit im
Nationalsozialismus und bringen die Geschichte des Ortes zu Gehör.

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