Episode 33: Lautlos, schnell und effektiv – so arbeiten Einbrecher

Episode 33: Lautlos, schnell und effektiv – so arbeiten Einbrecher

In den vergangenen drei Jahren wurden allein im Bereich der Polizeidirektion Braunschweig mehr als 4000 Taten gezählt.
1 Stunde 7 Minuten

Beschreibung

vor 11 Monaten
Als Werbe-Ikone Verena Pooth und ihre Familie an Heiligabend 2021
auswärts bei Verwandten feierten, wurde daheim ihre Villa von
Einbrechen heimgesucht. Bei dem Promi-Ehepaar Oliver und Amira
stieg erst vor ein paar Tagen ein Unbekannter ins Haus ein, während
sie ihre Kinder bettfertig machten. Dies sind zwei aktuell
Einbruchs-Fälle bei Prominenten, die Schlagzeilen schrieben.
Namenlos bleiben dagegen die vielen Opfer in unserer Region. In den
vergangenen drei Jahren wurden allein im Bereich der
Polizeidirektion Braunschweig mehr als 4000 versuchte und
vollendete Taten gezählt. Die Diebe richten nicht nur
wirtschaftlichen Schaden an, sondern ihr kriminelles Werk hat
mitunter für die Betroffenen schwere psychischen Folgen. Der
Gedanke, jemand Fremdes war in den eigenen vier Wänden, ist für
manche unerträglich. Und es gibt sogar Täter, denen es nicht nur
darum geht, ihre Opfer zu berauben, sondern sie wollen sie auch
noch demütigen, so wie es Kot-Leger tun, die ihre Exkremente
hinterlassen. Zum Glück sind solche Täter die absolute Ausnahmen.
Dirk Nietzold von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der
Polizeiinspektion (PI) Braunschweig und sein Kollege Mario Dedolf,
Beauftragter für Kriminalprävention bei der PI Wolfsburg sind Gäste
in der neuen Folge unserer Podcast-Reihe „Tatort Niedersachsen“.
Sie berichten von Fällen, in denen sie selbst ermittelt haben,
erklären, wer die Täter sind und wie die vorgehen, wie die Polizei
ermittelt und welche Techniken als Einbruchsschutz sinnvoller sind
als andere.

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