«Dark Social»: Via Telegram zum Corona-Leugner

«Dark Social»: Via Telegram zum Corona-Leugner

Seit Beginn der Pandemie ist der Messenger-Dienst Telegram zur Plattform geworden für Verschwörungstheoretiker:innen. Das Phänomen lautet in Fachkreisen «Dark Social». Dort hat sich mittlerweile eine Art Parallel-Realität entwickelt. SRF Data ist dies ...
18 Minuten

Beschreibung

vor 3 Monaten
Seit Beginn der Pandemie ist der Messenger-Dienst Telegram zur
Plattform geworden für Verschwörungstheoretiker:innen. Das Phänomen
lautet in Fachkreisen «Dark Social». Dort hat sich mittlerweile
eine Art Parallel-Realität entwickelt. SRF Data ist diesen Kanälen
auf den Grund gegangen. SRF-Datenjournalist Julian Schmidli
bezeichnet Telegram als «Radikalisierungsmaschine», in der eine
Stimmung herrsche, die immer toxischer werde. Selbst wenn die
Pandemie bald zu Ende sein sollte: Das Phänomen dürfte bleiben, so
Schmidli. Laurent Luks leitet die Fachstelle Radikalisierung und
Gewaltprävention der Stadt Bern. Er berät Angehörige von Personen,
die an eine grosse Verschwörung glauben. Luks sagt: «Irgendwann
muss man vielleicht vereinbaren, gewisse Themen zu meiden und nur
noch über Dinge zu sprechen, die einen mit der Person trotz allem
noch verbinden». «News Plus» ist froh um Rückmeldungen und Inputs.
Via Sprachnachricht auf 076 320 10 37 oder per Mail auf
newsplus@srf.ch.

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