«Peer-Coaching»: Betroffene helfen Betroffenen

«Peer-Coaching»: Betroffene helfen Betroffenen

Nach einem Schicksalsschlag nicht nur von medizinischem Fachpersonal unterstützt werden, sondern auch von Menschen, die Ähnliches erlebt haben: Das ist die Idee von Peer-Coaching. In der Sendung «Treffpunkt» sprechen wir mit zwei Expertinnen über das ...
58 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten
Nach einem Schicksalsschlag nicht nur von medizinischem
Fachpersonal unterstützt werden, sondern auch von Menschen, die
Ähnliches erlebt haben: Das ist die Idee von Peer-Coaching. In der
Sendung «Treffpunkt» sprechen wir mit zwei Expertinnen über
das Thema. Vor rund 40 Jahren änderte sich das Leben von Therese
Kämpfer schlagartig: Im Alter von 21 Jahren hatte sie einen
Töffli-Unfall und sitzt seither im Rollstuhl. Was sie sich damals
gewünscht hätte: einen «Peer», also eine Person mit ähnlichen
Erfahrungen, die sie auf dem Weg zurück ins Leben hätte
unterstützen können. Das eigene Erfahrungswissen teilen Ihre
eigenen Erfahrungen teilt Therese Kämpfer heute mit Betroffenen:
Sie hat viele Jahre den Bereich «Peer-Counselling» am
Paraplegiker-Zentrum in Nottwil geleitet. Und sie bietet mit ihrem
Verein «myPeer» eine Ausbildung zum Peer-Coach an. Grosse
Nachfrage nach Ausbildung zum Peer-Coach Im Bereich psychische
Gesundheit gibt es die Ausbildung zum Peer-Coach schon etwas
länger. Aktuell gebe es einen regelrechten Hype, sagt Caroline
Gurtner, Leiterin Recovery und Sozialpolitik bei Pro Mente Sana. Es
bewerben sich jeweils über 200 Personen für die 20
Ausbildungsplätze. In der Sendung «Treffpunkt» spricht Dani
Fohrler mit seinen beiden Gästen darüber, wie man zum Peer-Coach
wird und wie wichtig eine solche Unterstützung für die Genesung
ist.

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