(53) Pho-Suppe mit Khuê Phạm

(53) Pho-Suppe mit Khuê Phạm

1 Stunde 5 Minuten
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Lieblingsbücher, Neuerscheinungen, Bestseller – wir geben Tipps und Orientierung. Außerdem: Interviews mit Büchermenschen, Fun Facts und eine literarische Vorspeise.

Beschreibung

vor 10 Monaten
Harmonie herrscht - egal ob Verriss(e) oder Lobpreisung. Und
Daniels Suppen-Baukasten stimmt perfekt aufs Interview ein.
Spoiler: Das Lese-Highlight war weder der Bestseller noch das dicke
gelbe Buch, sondern ein ganz besonderer Jugendroman. Daniel hat
eine ganz neue Supermarkt-Erfahrung hinter sich und musste einen
Ersatz-Küchen-Coach einwechseln: Tagesschausprecher André Schünke
hat Chefkoch-Qualitäten bewiesen und die traditionelle
vietnamesische Suppe gezaubert, an die sich die Autorin Khuê Phạm
selbst noch nicht rangetraut hat. Ding-Dong! In dieser Folge gibt
es ein Wiederhören mit dem eat.READ.sleep.-Buchladen. In Zukunft
wollen die Hosts eine kurze Buchsprechstunde anbieten: Hörer*innen
können ihr Anliegen ("Ich suche ein Buch für ...") an
eatreadsleep@ndr.de mailen - und dann gibt es vielleicht bald einen
ganz persönlichen Tipp im Podcast! Die Bücher dieser Folge
00:00:10/00:27:20 Khuê Pham: „Wo auch immer ihr seid“ (btb)
00:04:49 Hape Kerkeling: „Pfoten vom Tisch! Meine Katzen, andere
Katzen und ich“ (Piper) 00:13:12 Lydia Sandgren: „Gesammelte Werke“
(mare) 00:19:52 Kirsten Boie: „Heul doch nicht, du lebst ja noch“
(Oetinger) 00:30:48 Interview mit Khuê Pham 00:43:50 Hervé le
Tellier: „Die Anomalie“ (Rowohlt) 00:45:00 Kazuo Ishiguro: „Alles,
was wir geben mussten“ (Blessing) 00:46:10 Michael Gerard Bauer:
„Nennt mich nicht Ismael“ (dtv Reihe Hanser) 00:50:49 Alan Bennett:
„Cosí fan tutte“ / „Die souveräne Leserin“ (Wagenbach) Interview
mit Kirsten Boie in der Sendung NDR Kultur à la carte:
https://www.ndr.de/kultur/sendungen/ndr_kultur_a_la_carte/Kirsten-Boie-hat-einen-neuen-Jugendroman-geschrieben,sendung1218544.html
Rezept für Phở - eat.READ.sleep-Version  Zutaten (für vier
Portionen) - bekommt man im gut sortierten Supermarkt 200 g
Rinderfilet 200 g Reisbandnudeln  25 g Ingwer  2
Schalotten 3 Knoblauchzehen  3 EL Sonnenblumenöl 2 TL
Sojasauce 2 EL Sesamöl  2 TL Rohrzucker  1
Zimtstange  2 Kapseln Kardamom  1 Sternanis  2 EL
Fischsauce, asiatisch (Fertigprodukt)  1 Liter
Rinderbrühe  2 Limette  1 Bund Frühlingszwiebel  1
Bund Minze  1 Bund Koriander  200 g
Mungobohnensprossen  1 Chili  Zubereitung  Das
Fleisch eine halbe Stunde ins Gefrierfach legen. Die Nudeln mit
kochendem Wasser bedecken und ziehen lassen. Den Ingwer in Scheiben
schneiden, die Schalotten und den Knoblauch schälen und in Streifen
schneiden. Sesamöl und Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und
dann Schalotten, Ingwer, Knoblauch, Zimt, Kardamom, Sternanis in
diesen Topf geben und etwa drei Minuten anschwitzen. Dann den
Zucker zugeben, bis das Ganze karamellisiert. Danach die Brühe dazu
geben (Daniel hat mit Rinderfonds geschummelt, damit er nicht erst
einen Knochen auskochen muss) und eine Viertelstunde köcheln
lassen, damit die Brühe den Geschmack der Kräuter und Gewürze
annimmt, und das Ganze mit Sojasoße abschmecken. Währenddessen
Frühlingszwiebeln, Minze, Chili und Koriander klein schneiden. Die
Brühe sieben und das Rinderfilet in feine Scheiben schneiden und
dazugeben.  Jetzt geht’s los: Die Nudeln und Sprossen in
vorgewärmte Schüsseln geben, die Brühe mit dem Fleisch darüber
gießen und alles mit Frühlingszwiebeln, Chilischeiben, Koriander
und Minze garnieren. Dazu Limetten, die Kräuter, etwas Fischsoße
und Chilis reichen. Das Restaurant im Erdgeschoss war ihnen als
bestes Lokal der Stadt empfohlen worden, trotzdem waren sie die
einzigen Gäste. Obwohl das Menü ausschließlich westliche Gerichte
aufführte – schließlich aßen hier vor allem Besucher aus der
Sowjetunion, der DDR oder Frankreich –, bestellte Minh zwei
Schalen Phở. Das Gericht stammte aus Nordvietnam, er hatte oft
gehört, dass sie es in Hanoi besonders kräftig kochten, und sich
seit Tagen auf das Essen gefreut. Erwartungsvoll rührte er in der
Suppe, zu seiner Überraschung fand sich kein einziges Stück Fleisch
darin. Er würzte die Brühe mit etwas Fischsauce und Peperoni: Sie
schmeckte wie Wasser. Außerdem waren die Bandnudeln so mehlig, als
seien sie nicht aus Reis, sondern etwas anderem gemacht. (Unser Phở
leidet nicht unter kommunistischer Mangelwirtschaft und ist
gehaltvoller.)
https://www.ndr.de/kultur/sendungen/eat_read_sleep/newsletter/eatREADsleep-Newsletter-Literatur-direkt-ins-Postfach,newsletter4694.html
Feedback, Anregungen und Ideen? Her damit! Wer Feedback geben oder
eigene Lieblingsbücher nennen möchte, der erreicht die drei Hosts
per E-Mail unter eatreadsleep@ndr.de. Der Podcast wird alle 14 Tage
freitags um 6 Uhr veröffentlicht und läuft als Gemeinschaftsprojekt
unter der NDR Dachmarke - zu hören und hier zu abonnieren - oder
aber in der ARD-Audiothek.

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