Folge 260 - Goldmaria

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Beschreibung

vor 3 Monaten

Ludwig Bechsteins Deutsches Märchenbuch beinhaltet an Stelle 11
das Märchen “Die Goldmaria und die Pechmaria.” 





Eine Witwe hat eine böse Tochter und eine gute Stieftochter, die
Stieftochter muss arbeiten, die leibliche Tochter nicht. Die Gute
Tochter muss fortgehen, erhält als Wegzehrung Aschekuchen und
Wasser. Sie teilt beides mit den Vögeln und plötzlich werden
daraus Torte und Wein.  


An einem Haus mit einem goldenen und einem pechschwarzen Tor
bleibt sie stehen und geht durch das schwarze Tor. Sie bittet um
Obdach. Zum Schlafen und zum Frühstück wählt sie die Gesellschaft
der Hunde und Katzen, die dem Hausherrn gehören.  


Gehen will Maria durch das Pechtor, muss jedoch durch das
Goldtor. Der Mann schüttelt und sie wird ganz golden.  


Der Hahn begrüßt die Heimkehrende mit „Kikiriki, da kommt die
Goldmarie.” 


So nimmt ihre Steifmutter sie gern wieder Zuhause auf. Maria
heiratet glücklich.  





Die andere Maria, ihre Stiefschwester, will es ihr nachmachen.
Sie jedoch scheucht die Vögel auf. Da werden ihr Kuchen und Wein
zu Asche und Wasser. Später, an dem Haus mit den beiden Toren
angekommen, nimmt ihre Schwester das Goldtor. Sie will bei dem
Mann schlafen und mit ihm frühstücken. Doch der schickt sie zu
den Tieren. Beim Gehen wählt Maria das Goldtor, muss aber durch
das Pechtor und wird voll Pech. 


Der Hahn begrüßt die Heimkehrende mit „Kikiriki, da kommt die
Pechmarie.” 


Ihre Mutter schämt sich. 





Dieses Märchen ähnelt sehr der “Frau Holle” von den Gebrüdern
Grimm.  


Und nun die Frage: Was löst dieses Märchen in Dir
aus?  





Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 

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