Swift: Die «Atombombe» unter den Wirtschaftssanktionen?

Swift: Die «Atombombe» unter den Wirtschaftssanktionen?

Der Westen diskutiert derzeit über neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Eine davon wäre so einschneidend, dass sie von manchen als «Atombombe» bezeichnet wird, so etwa vom deutschen Spitzenpolitiker Friedrich Merz. 
11 Minuten

Beschreibung

vor 3 Monaten
Der Westen diskutiert derzeit über neue Wirtschaftssanktionen gegen
Russland. Eine davon wäre so einschneidend, dass sie von manchen
als «Atombombe» bezeichnet wird, so etwa vom deutschen
Spitzenpolitiker Friedrich Merz.  Bei dieser Option geht es
darum, Russland vom internationalen Zahlungsverkehr abzuschneiden,
sollte Russland wie befürchtet in die Ukraine einmarschieren.
Konkret wird diskutiert, Russland die Teilnahme an der
internationalen Zahlungsorganisation Swift zu verunmöglichen. Swift
habe eine sehr grosse Bedeutung für internationale
Finanztransaktionen, erklärt Zahlungsexperte Jan Oettling vom
Beratungsunternehmen Consileon. Rund 11'000 Banken weltweit setzten
darauf, das sei mit keiner anderen Organisation vergleichbar. Pro
Tag flössen fünf Billionen Dollar via Swift. Sollte Russland
wirklich davon abgeschnitten werden, so Oettling, habe dies Folgen
auch für den Warenverkehr und für russische Gaslieferungen an
Europa. Er jedenfalls rate dem Westen dringend von diesem Schritt
ab. Gefällt euch diese Folge? Habt ihr Lob oder Kritk? Meldet euch
auf 076 320 10 37 oder newsplus@srf.ch.

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