Shakespeare: Der Sturm

Shakespeare: Der Sturm

1 Stunde 38 Minuten
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Beschreibung

vor 4 Monaten
Hörspiel nach dem gleichnamigen Theaterstück von William
Shakespeare. "Der Sturm“ ist Shakespeares letztes Stück - und wie
immer schafft er mit Zauberhand darin eine ganze Welt. Handlungsort
ist eine einsame Insel jenseits der Zivilisation, bewohnt von
Luftgeistern und erfüllt von schwarzer Magie. Hier strandete einst
der Herzog von Mailand, Prospero, mit seiner Tochter Miranda. Sein
Bruder Antonio hatte ihn auf dem offenen Meer ausgesetzt – in der
Hoffnung auf ein Nimmerwiedersehen. Doch Prospero hat sich
inzwischen mit Hilfe seiner Zauberkräfte die Insel zu eigen
gemacht, die Hexe Sycorax besiegt, ihren Sohn Caliban zu seinem
Diener gemacht und den Geist Ariel erlöst, der seither sein treuer
Gefährte ist. Als nun der König von Neapel mit seinem Gefolge und
Prosperos Bruder an Bord an der Insel vorbeikommt, lässt Prospero
einen schrecklichen Sturm heraufziehen. Das Schiff kentert und die
Insassen werden getrennt voneinander zur Insel getrieben.
Ferdinand, der Sohn des Königs, schlägt sich allein durch das
Dickicht und trifft auf Miranda, die außer ihrem Vater noch keinen
Mann gesehen hat. Natürlich verlieben sich die beiden sofort
ineinander. Währenddessen treibt Ariel sein tollkühnes Spiel mit
der übrigen Schiffsbesatzung, bis sie am Ende alle wieder vor
Prospero zusammentreffen. // Der englische Dramatiker William
Shakespeare ist wahrscheinlich der bekannteste Dichter der Welt.
Während seine Werke in alle gängigen Sprachen übersetzt und
weltweit aufgeführt werden, weiß man über sein Leben nur wenig.
Selbst das genaue Geburtsdatum von William Shakespeare ist nicht
genau überliefert. Wahrscheinlich wurde er aber drei Tage vor
seiner Taufe am 26. April 1564 in der nahe Birmingham gelegenen
Ortschaft Stratford-upon-Avon geboren. Er stammt offenbar aus einem
wohlhabenden Elternhaus: Sein Vater John war Handschuhmacher,
Ratsherr und zwischenzeitlich Bürgermeister von Stratford. Seine
Mutter Mary stammte aus einer angesehenen katholischen Familie. Die
Dokumente über Shakespeares Leben sind ansonsten spärlich: Es gibt
kaum Handschriftliches von ihm, keine Berichte von Freunden oder
verbürgte Anekdoten. Überliefert ist, dass er nach dem Besuch der
örtlichen Lateinschule die Bauerntochter Anne Hathaway heiratete,
mit der er drei Kinder bekam. Ab 1592 lebte er in London, schloss
sich einer Schauspieltruppe an und etablierte sich als Autor. Er
schrieb Komödien, Historiendramen und Tragödien, gelegentlich trat
er auch aus Schauspieler auf. Mit 46 Jahren kehrte er nach Statford
zurück, wo er seinen Lebensabend verbrachte. Als er am 23. April
1616 starb, verfügte er über einen umfangreichen Besitz. // Mit:
Wilhelm Borchert (Prospero), Heidemarie Theobald (Miranda), Ernst
Jacobi (Ferdinand), Gisela Matthishent (Ariel), Jochen Brockmann
(Caliban), Rudolf Fernau (Alonso), Franz Nicklisch (Gonzalo), Klaus
Miedel (Sebastian), Werner Stock (Antonio), Joachim Teege
(Trinculo), Horst Bollmann (Stephano), Arnold Marquis (Bootsmann),
Heinz Giese (Der Erzähler). Komposition: Johannes Aschenbrenner.
Technische Realisation: Wilhelm Hagelberg, Ingrid Traeger und
Renate Marschütz. Regieassistenz: Willy Lamster. Regie: Fritz
Schröder-Jahn. Produktion: NDR 1964. Redaktion: Michael Becker.

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