Die Trauminsel, die zum Albtraum wurde

Die Trauminsel, die zum Albtraum wurde

33 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten
Brasilien weist eine der höchsten Tötungsraten weltweit auf. Viele
davon gehen auf blutige Konflikte zwischen verfeindeten
Drogenbanden in den Armenvierteln der Metropolen zurück. Was jedoch
nur wenige wissen: Ihren Ursprung hat Brasiliens Albtraum der
organisierten Kriminalität auf einer Insel rund 100 Kilometer
Luftlinien von Rio de Janeiro entfernt: auf der Ilha Grande. Hier
entstand Ende der 1970er-Jahre die erste und bis heute eine der
größten Verbrecherorganisationen des Landes: das Comando Vermelho
(z. Dt.: Rotes Kommando). Die Umstände, die dazu führten, sind
komplex und eine Folge der damaligen politischen Verhältnisse.
Larissa Königs hat mit Nuno Alves, der selbst schon auf der Ilha
Grande war, über die Entstehungsgeschichte des Comando Vermelho
gesprochen. Es geht um die damalige Militärdikatur (1964 bis 1985),
Guerilleros und das enge Zusammenleben politischer und gewöhnlicher
Gefangener auf engstem Raum. Dafür hat Nuno Alves auch mit dem
ehemaligen Linksmilitanten José Tórtima gesprochen, der von Februar
1970 bis Juni 1971 selbst auf der Ilha Grande inhaftiert war. Und
natürlich beleuchten wir die Trauminsel von heute: von den
Sehenswürdigkeiten bis hin zum Grund, warum es noch immer keine
Geldautomaten gibt. Ihr habt Fragen oder Feedback zur Folge? Dann
freuen uns wie immer über Euer Feedback: Was hat Euch gefallen, was
können wir besser machen? Schreibt uns: podcast@travelbook.de

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