Sozialdemokratie global – Willy Brandt und die Sozialistische Internationale in Lateinamerika

Sozialdemokratie global – Willy Brandt und die Sozialistische Internationale in Lateinamerika

Nach seinem Rücktritt als Kanzler 1974 dehnte Wil…
1 Stunde 18 Minuten
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Beschreibung

vor 4 Monaten
Nach seinem Rücktritt als Kanzler 1974 dehnte Willy Brandt seine
internationalen Aktivitäten stark aus. Sein Ziel war, die
Sozialdemokratie zu einer globalen Kraft zu formen. In Portugal und
Spanien engagierte er sich für die jungen Demokratien. Als
Präsident der Sozialistischen Internationale kümmerte sich Brandt
besonders um Lateinamerika. Bernd Rothers neues Buch
„Sozialdemokratie global – Willy Brandt und die Sozialistische
Internationale in Lateinamerika” beschreibt, wie die Internationale
dort zu einem wichtigen Faktor wurde, wie beunruhigt die USA über
diesen neuen Global Player waren und wie Konflikte in El Salvador
oder Nicaragua auf die deutsche Innenpolitik zurückwirkten. Der
Autor hat Archive diesseits und jenseits des Atlantiks aufgesucht.
Ergebnis ist die erste Darstellung der Beziehungen zwischen den
Reformkräften Europas und Lateinamerikas während der
SI-Präsidentschaft von Willy Brandt 1976 – 1992. Der ehemalige
österreichische Bundespräsident, Heinz Fischer, stellt das im
Campus Verlag erschienene Buch vor. Im Anschluss spricht er mit der
Historikerin Christine Hatzky, Professorin für die Geschichte
Lateinamerikas und der Karibik an der Leibniz Universität Hannover,
und dem Autor; moderieren wird Valeska Hesse, Leiterin des
Lateinamerika-Referats der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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