Weshalb wir kaufen, was wir gar nicht brauchen

Weshalb wir kaufen, was wir gar nicht brauchen

Die Kassen klingeln im Detailhandel, besonders jetzt vor Weihnachten. Die Corona-Pandemie hat uns die Kauflaune nicht nachhaltig verderben können. Doch vieles, was wir kaufen, brauchen wir gar nicht.
21 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten
Die Kassen klingeln im Detailhandel, besonders jetzt vor
Weihnachten. Die Corona-Pandemie hat uns die Kauflaune nicht
nachhaltig verderben können. Doch vieles, was wir kaufen, brauchen
wir gar nicht. iDe Läden waren zwar schon voller, dafür stapeln
sich in Hauseingängen Zalando-Pakete, Tag für Tag, Woche für Woche.
Der Detailhandel verdient über beide Kanäle. Und das nicht
schlecht: Noch nie wollten Schweizerinnen und Schweizer so viel
Geld für Weihnachtseinkäufe ausgeben wie in diesem Jahr:
durchschnittlich 330 Franken, wie eine Umfrage der
Unternehmensberatung EY zeigt. Derweil stapelt sich in Kellern und
Containern der Abfall: Kartons, Plastikverpackungen und vieles, was
in überquellenden Wohnungen keinen Platz mehr hat. Denn vieles, was
wir kaufen, brauchen wir gar nicht. Und trotzdem kaufen wir immer
weiter. Obwohl vielen von uns bewusst ist, dass hemmungsloser
Konsum dem Planeten schadet, der Klimawandel forciert und zu viele
Ressourcen verbraucht werden. Warum wir mehr kaufen, als wir
brauchen und warum es so schwer ist, damit aufzuhören - dieser
Frage geht «Trend» nach.
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