Die Zukunftsmobilisten: Nr. 155 Wolfgang Kerler (1E9/Medien und New Mobility)

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 155 Wolfgang Kerler (1E9/Medien und New Mobility)

Innovationen bei Elektroautos / autonomes Fahren und Medien
37 Minuten
Podcast
Podcaster
In dieser Podcastreihe gibt es Eins zu Eins-Interviews von Jürgen Vagt mit Akteuren der Zukunftsmobilität.

Beschreibung

vor 5 Monaten
von Jürgen Vagt 14.12.21 Heute begrüßte ich Wolfgang Kerler von dem
Online-Magazin 1E9 und nach einer illustren Karriere in den Medien
begleitet Wolfgang Kerler verschiedene Innovationsthemen in diesem
Online Magazin. Am Anfang des Gespräches schildert Wolfgang Kerler,
wie sich die Elektromobilität etabliert hat. Jetzt im Winter 2021
ist das Elektroauto etabliert und die Großserienhersteller bringen
in einer schönen Regelmäßigkeit neue Elektro-Fahrzeuge auf den
Markt. Laut Wolfgang Kerler gibt es zwar schon eine spannende
deutsche und europäische Start-ups, aber sowohl in den USA als auch
in China gibt es viel mehr Risikokapital. Selbst Tesla fing mal als
Start-up an und treibt heute die Autoindustrie vor sich her. Aber
Wolfgang Kerler war auf der diesjährigen IAA und sieht nur wenige
Innovationen, denn eigentlich werden nur die konventionellen
Verbrennerautos in die elektromobile Zeit übertragen.
Energieeffizienz bei Elektroautos Eigentlich müssten die neuen und
innovativen Elektroautos kleiner und windschlüpfiger werden, aber
insbesondere die konventionelle Autoindustrie baut eigentlich nur
die gut verkäuflichen SUVs mit einem Elektroantrieb. Die wirklichen
Potenziale des elektrischen Antriebes nutzen nur wenige Hersteller,
aber wohl auch, weil die Kunden einen langsamen Umstieg ins
elektromobile Zeitalter wollen. Alles wird digital und laut
Wolfgang Kerler wird das Auto immer digital vernetzter und jetzt
stellt sich die Frage, wie diese Verkehrsdaten organisiert sein
sollen. Wolfgang Kerler stellt sich eine Open-Source Lösung vor, wo
alle Betreiber und Anbieter ihre Daten hochladen und man könnte
dann die Effizienz steigern und die C02 Emissionen senken. Jetzt
ist aber die Politik am Zug und müsste von jedem neuen Anbieter
verlangen, dass die Mobilitätsdaten in eine öffentliche Plattform
eingespeist wird. Dann könnten neue Anbieter mittels offener
Schnittstellen neue Apps bzw. neue Anwendungen entwickeln. Wenn
diese Voraussetzung erfüllt worden ist, dann könnte der Verkehr in
den Großstädten effizienter werden. Die Stadtbewohner können dann
langsam, aber sicher in der Version einer menschengerechten Stadt
leben. In der 1950er Jahren sollte die Stadt autogerecht werden und
nun können die Städteplaner mit den digitalen Möglichkeiten, diese
Entwicklung in eine andere Richtung schieben.

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