Wie ich lernte, das Grübelmonster in meinem Kopf zu bändigen

Wie ich lernte, das Grübelmonster in meinem Kopf zu bändigen

Nachts verwandeln sich die Gedanken von Input-Redaktorin Reena Thelly zu einem bösem Grübelmonster. Damit ist sie bei weitem nicht allein.
36 Minuten

Beschreibung

vor 5 Monaten
Nachts verwandeln sich die Gedanken von Input-Redaktorin Reena
Thelly zu einem bösem Grübelmonster. Damit ist sie bei weitem nicht
allein. Input zeigt, wie sich dieses Monster zähmen lässt -
zusammen mit Bühnenkünstlerin Patti Basler, die aus dem Grübeln
Ideen für ihre Kunst schöpft und Psychologin Karina Wahl, die
hilft, das Phänomen zu verstehen und anzugehen. Denn seit das
Grübelmonster einen Namen hat, lässt es sich bändigen: Rumination -
das bedeutet wiederkäuen. Was Kühen bei der Verdauung hilft, kann
dem Menschen schaden, weil die destruktiven Gedanken zu keiner
Lösung führen. Rumination kennt viele Auslöser: * Situationen im
Job: Wenn das Kopfkarussel nachts endlos dreht, ohne eine Lösung
für das Problem am Arbeitsplatz zu finden. * Soziale Situationen:
Am Tag nach der Party 1000 mal an den Moment zurückdenken, wo man
einen Witz erzählt hat aber niemand lachte und nun überzeugt ist,
dass die anderen einen nachhaltig doof finden.  * Dinge, die
in der Zukunft liegen: Destruktive Gedanken zum Match am
Wochenende, den man auf keinen Fall verlieren darf - vor dem
inneren Auge aber nur sieht, was alles schiefgehen wird. Input
zeigt, was gegen das Grübeln hilft. Zu hören in dieser Folge: *
Kabarettistin und Autorin Patti Basler: Sie grübelt gut gerne und
schöpft daraus Ideen für die Bühne: «Grübeln ist mein Beruf!» Wer
das Grübelmonster durch ihre Brille sieht, erkennt seine Schwächen.
* Karina Wahl ist Psychologin und lehrt und forscht an der Uni
Basel, unter anderem zum Thema Rumination. Sie hilft, das Grübeln
besser zu verstehen und zeigt, was wir dagegen tun
können: «Ein Grübel-Tagebuch zu führen, kann helfen.»
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