Beschreibung

vor 1 Monat

Der Umgang mit den Gefühlen ist oftmals sehr schwierig,
allerdings stellt unser Verhältnis zu unseren Emotionen den
Schlüssel zu unserem wahren “Ich” dar.


Die Welt der Gefühle ist genauso unendlich wie die Vielfalt der
Persönlichkeiten.


Es stellt sich aber die Frage, ob wir Einfluss auf die
Gemütsverfassung nehmen können?
Buddha erklärte in seinen Lehrreden immer, dass
wir für unsere Gefühlswelt selbst verantwortlich sind. Nach ihm
können wir also unsere Emotionen kontrollieren,
quasi schon vor sie entstehen darüber bestimmen, so unser Leben
angenehmer gestalten, Schmerz und Kummer meiden, Freude und
schöne Momente erleben.


Aber Freude und Schmerzen sind meist untrennbar
verbunden, welche Dinge haben nur “eine Seite”? Alles hat zwei
Seiten, auch wenn bei einer bestimmten Situation eine
Gefühlsregung dominiert.


Gerne verdrängen wir die schmerzhaften Folgen, wir konzentrieren
uns so gerne auf “positive” Auswirkungen,
solange es geht weigern wir uns die dunklen Zeichen zu “sehen”.


Unsere Verhaltensweisen, mit denen wir Gefühle steuern möchten,
die sind antrainiert, auf die Vermeidung von
Schmerz ausgerichtet.


Aber würden wir nicht besser leben wenn wir unsere Gefühle in die
Mitte bringen könnten, im Einklang mit der Natur und
unserer Umgebung handeln würden? Buddhas Pfad war und
ist der Weg der Mitte, im Universum ohne
Gefühlsverirrungen lebend.


Um mit “guten”, angenehmen Gefühlen durch das
Leben zu gehen ist es wichtig, die Dinge so zu
sehen, wie sie wirklich sind. Darunter ist zu verstehen,
unerfreuliche und angenehme Begebenheiten genau
gleich zu behandeln, sie emotional gewissermaßen zur Mitte hin zu
regulieren. Wenn uns etwas “weh” tut, dann müssen wir forschen
warum. Wenn uns etwas Freude macht dann sollten wir überlegen,
welche Filter in uns die Emotionen wecken.


Sehr selten sind wir uns unserer Gefühle
überhaupt bewusst, wir handeln zu fast 100 % automatisch, was bei
Emotionen die Dinge für uns „gefährlich“ werden lässt.


Wie also die oft widersprüchlichen Gefühle
verstehen?


Wenn wieder seltsame Gefühle in Ihnen auftauchen, dann halten Sie
innerlich an. Woher kommt genau jetzt dieses Gefühl, woher kommt
meine Einstellung zu genau diesem Sachverhalt,
liegt es vielleicht an Filtern, die schon lange vorher gewählt
wurden?


Was meinen Sie daran ändern zu können? Will ich meine
Gefühle überhaupt verstehen, will ich sie
regulieren? Oder akzeptiere ich, von vollautomatischen Handlungen
bestimmt zu sein, wenig oder nichts so zu tun, wie ich wirklich
will. Einfach nur, weil ich mir keine Mühe machen will, ein
Getriebener meiner Emotionen?


Schmerz und Freude gehören zum Leben. Der Weg ist das
Ziel!





Die Auslöschung aller Triebe gibt es für einen, der weiß und
sieht, nicht für einen, der nicht weiß und nicht sehen will


- Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560
bis 480 vor dem Jahr Null





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