#SRFglobal vom 02.12.2021

#SRFglobal vom 02.12.2021

Weltweit wird mehr für internationale Hilfe ausgegeben als je zuvor. Es ist ein Milliardengeschäft. Doch Kritikerinnen und Kritiker sagen, viele Hilfsgelder würden falsch eingesetzt und seien sogar kontraproduktiv. «#SRFglobal» geht den Vorwürfen auf ...
29 Minuten
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vor 1 Monat
Weltweit wird mehr für internationale Hilfe ausgegeben als je
zuvor. Es ist ein Milliardengeschäft. Doch Kritikerinnen und
Kritiker sagen, viele Hilfsgelder würden falsch eingesetzt und
seien sogar kontraproduktiv. «#SRFglobal» geht den Vorwürfen auf
den Grund. Dass es viel Leid und Elend gibt auf der Welt, ist
unbestritten. Umstritten ist aber, was gute Hilfe ausmacht – und ob
all die Gelder überhaupt helfen. In der Kritik steht zum Beispiel
die Jemen-Hilfe: Von ihr würden Kriegsfürsten mehr profitieren als
die Zivilbevölkerung, Lebensmittellieferungen zerstörten die lokale
Landwirtschaft. Das sagt der Princeton-Historiker Asher Orkaby, der
selber jemenitische Wurzeln hat. Für Jessica Alexander von der
Nachrichtenagentur «The New Humanitarian» ist der Jemen kein
Einzelfall, auch andere Länder seien von Hilfsgeldern abhängig
geworden. Der Kritik stellt sich in der Sendung «#SRFglobal» Peter
Maurer, der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
(IKRK). Sebastian Ramspeck diskutiert mit ihm über Vorschläge, wie
die internationale Hilfs-Maschinerie reformiert werden könnte.

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