Wie Versicherer von Google profitieren mit Uwe Stuhldreier und Jan Meessen

Wie Versicherer von Google profitieren mit Uwe Stuhldreier und Jan Meessen

Über OKRs, KPIs und den Agilitäts-Absolutismus bei Versicherungen
1 Stunde 3 Minuten
Podcast
Podcaster
Gespräche zur digitalen Transformation in der Versicherungswirtschaft

Beschreibung

vor 5 Monaten

In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Jan
Meessen, Industry Leader Insurance bei Google Deutschland und Uwe
Stuhldreier, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der HUK24
AG.


Google ist ein US-amerikanischer Technologiekonzern, der u. a.
für seine Suchmaschine bekannt ist. Das Unternehmen ging 1998 an
den Markt und ist seither zu einer der wertvollsten Marken
weltweit geworden. HUK24 ist ein deutscher Direktversicherer und
gehört zur HUK-Coburg-Versicherungsgruppe, die der größte
deutsche Kraftfahrtversicherer ist.


Die Arbeit der HUK startet, wo auch die Reise des Online-Kunden
beginnt: in der Suchmaschine. Google stellt da einen idealen
Partner dar. Jan Meessen meint, die Anforderungen der Kund:innen
an Versicherer sei in letzter Zeit gestiegen. Man erwarte u. a.
die Bequemlichkeit, die man von den großen Tech-Unternehmen
gewohnt sei.


Bei der Frage nach der Agilität zeigen beide Gesprächspartner
ähnliche Vorstellungen. Zwar gäbe es bei Google klassische Formen
von Agilität, wie die Nutzung von Scrum und
End-to-End-Verantwortung, aber seien diese mehr im technischen
Bereich zu finden. Uwe Stuhldreier definiert Agilität
insbesondere als: flache Hierarchien und das Übertragen von
Eigenverantwortung. Ziel seien stets effiziente Arbeitsabläufe.
Die Umstellung eines Bereichs auf “agil” sollte jedoch mit
Augenmaß passieren - ohne einen “Agilitäts-Absolutismus”.


Bei der HUK24 hat man vor 3-5 Jahren mit dem Arbeiten von KPIs
begonnen. Die OKRs folgten als natürliche Weiterentwicklung der
KPIs. Kaum etwas passiere nach Lehrbuch, sondern so, dass sich
die eigenen Mitarbeiter:innen wohlfühlen. Ohne viel Politik von
oben und Aktionären im Nacken sei so bei der HUK24 strategisches
Arbeiten möglich. Jan ergänzt diese Sichtweise auf das Thema mit
dem Hinweis, man dürfe nicht in altes Silo-Arbeiten verfallen.
Mittels OKRs sei es möglich, eine abteilungs- und
bereichsübergreifende Kultur und Abstimmung im Unternehmen
hinzubekommen.


Links in dieser Ausgabe
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