Trotz Rekordgewinnen: Dax-Konzerne horten viel Geld – und sitzen in der Liquiditätsfalle

Trotz Rekordgewinnen: Dax-Konzerne horten viel Geld – und sitzen in der Liquiditätsfalle

Handelsblatt Today vom 01.12.2021
24 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Deutsche Unternehmen horten in der Pandemie fast 700 Milliarden
Euro – die durch Strafzinsen und Inflation entwertet werden. Was
das für Anleger bedeutet. Noch nie haben die Dax-Unternehmen so
viel Gewinn gemacht wie in diesem Jahr. In den ersten neun Monaten
haben die Konzerne insgesamt 90 Milliarden Euro erwirtschaftet –
und das trotz etlicher Hürden. Weder der Lockdown zu Beginn des
Jahres noch der Chipmangel oder die Inflation konnten die
Unternehmen aufhalten. Aber: Anstatt die erwirtschafteten Gewinne
zu investieren, horten die Firmen ihr Geld in großen Teilen. Gründe
dafür sind zum Beispiel die Sorge vor weiteren Lieferengpässen und
weiteren Pandemiebedingten Problematiken. Problem hierbei: Durch
die aktuell hohe Inflationsrate und Nullzins-Politik verliert das
Geld immer mehr an Wert. Sitzen die Dax-Konzerne also schon in
einer Liquiditätsfalle? Sind die Sorgen berechtigt und was bedeutet
das für Anlegerinnen und Anleger? Handelsblatt-Finanzredakteur Ulf
Sommer hat die Antworten. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder
Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an
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