Zu Hause sterben - dafür braucht es ein Team

Zu Hause sterben - dafür braucht es ein Team

Wir werden immer älter und das Sterben verschiebt sich immer mehr ins hohe Alter. Die meisten Menschen möchten zu Hause sterben. Nur 29 Prozent ist dies vergönnt. Damit man zu Hause sterben kann, braucht es ein Team, sagt der Palliativmediziner Andrea ...
5 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Wir werden immer älter und das Sterben verschiebt sich immer mehr
ins hohe Alter. Die meisten Menschen möchten zu Hause sterben. Nur
29 Prozent ist dies vergönnt. Damit man zu Hause sterben kann,
braucht es ein Team, sagt der Palliativmediziner Andreas
Weber.  Klar, wollen die meisten zu Hause sterben. Dort fühlt
man sich am wohlsten und was nach dem Tod kommt, wissen wir ja
nicht. Dafür braucht es aber ein Team: Eine Spitex, den Hausarzt
und am besten auch ein Palliativteam. Auch die Angehörigen werden
sehr gefordert und eingespannt. Die drei wichtigsten Punkte für den
Palliativmediziner Andreas Weber.  Team: Es braucht ein
eingespieltes Team aus Fachleuten wie Spitex, Hausarzt und
Angehörigen und Freunden. Angehörige: Es braucht rund um die
Uhr Betreuung. Das kann die Familie unter Umständen alleine nicht
stemmen. Es braucht auch Freunde und Nachbarn und Freiwillige, die
allenfalls eine Sitzwache nachts übernehmen. Prognosen bewusst
werden: Es braucht einen bewussten Entscheid, dass jemand sich im
Spital entscheidet, jetzt nach Hause zu gehen, um zu sterben. Aber
dafür braucht es dann das Team, das da ist und auch für
Schmerzlinderung sorgen kann. Angehörige dürfen auch nein sagen
Klar dürfen Angehörige auch nein sagen, wenn ihnen das alles zu
viel wird. Andreas Weber hat aber die Erfahrung gemacht, dass sie
mit genügender Unterstützung es dann doch schaffen, jemanden zu
begleiten und dies schlussendlich als Bereicherung ansehen. Aber
wichtig: Niemand muss. 
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