Das SelbstVerständnis der SelbstLiebe. (Franka-Müller-Spezial)

Das SelbstVerständnis der SelbstLiebe. (Franka-Müller-Spezial)

1 Stunde 11 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Wieder einmal sind wir zu Dritt. Gemeinsam mit Franka Müller
erkunden wir, wie das wahrhaftige ICH ins wahrhaftige WIR führt.
Dieses Thema öffnet sich, indem wir die Eigenheit unseres
Podcast-Formats leben: Wir kommunizieren einfach, was gerade ist.
Keine Planung und keine Vorbereitung. Dafür pures, gegenwärtiges
(Er)Leben. In diesen FreiRaum bringt Franka u. a. ihre tiefe
Verkörperung von Mutter Erde sowie der ursprünglichen, mütterlichen
Energie ein. Es wird immer deutlicher, dass wir uns nicht
verstehen. Dass wir einfach nicht verstehen, was der Andere
wirklich will und warum die Welt so ist, wie sie gerade ist. Darin
zeigt sich ebenso, dass wir uns selbst nicht verstehen. Es ist ein
Unverständnis, das möglicherweise bereits unser gesamtes Leben
existiert: "Ich verstehe mich nicht." Angesichts dessen sind das
Verstehen, das Verständnis und somit der Verstand offensichtlich
nicht die Wege, die uns jetzt weiter bringen. Vielmehr geht es über
das Verständliche hinaus. Vielleicht braucht es dafür ganz neue
Formen, mit denen wir uns selbst und uns gemeinsam begegnen? Eine
der neuen Formen ist das Spüren, was uns über das Beschreibbare und
somit das Verständliche hinaus führt. Mit Gedanken und Worten
können wir das Mysterium des Lebens nicht erfassen. Worte sind
bestenfalls eine Annäherung. Aufgrund des Interpretationsspielraums
im individuellen Verständnis sorgen unsere Worte vor allem für
vielfältige Missverständnisse. Gleichzeitig sind Worte Energie.
Alles, was wir in Worten ausdrücken, erschafft etwas Spürbares.
Worte bewegen unsere Innenwelt. Und zwar so was von … Der Schlüssel
für unser neues (Selbst)Verständnis ist Liebe: Dass wir uns selbst
mit so viel Liebe begegnen, wie wir es bei den wenigen Menschen
tun, in die wir verliebt sind und die wir mit weitgehend offenen
Herzen lieben, wie unsere Kinder. Die Selbstliebe gewinnt neue
Facetten, indem ich mich voller Güte und Wertschätzung selbst sehe
– in allem, was ich bin. Franka lebt die Haltung von "Ich liebe
dich trotzdem." Es ist eine Liebe, die an keine Bedingungen
gebunden ist, sondern die in allem frei ist, was sie umfasst. Es
ist eine Liebe, die für alles offen ist. Die nichts verurteilt und
nichts ausschließt. Es ist ebenso eine Qualität des ursprünglich
Mütterlichen und des ursprünglich Väterlichen. Franka beschreibt
dafür die Idee, dass wir uns selbst der beste Vater und die beste
Mutter sein dürfen. Um uns einfach in dem anzunehmen und zu lieben,
was wir wirklich sind. In allen Aspekten unseres Wesens. Hier
beginnt wahrhaftige Selbstverantwortung. Denn nun bin ich nicht
mehr von äußeren Instanzen abhängig, seien es meine biologischen
Eltern, denen ich mit so vielen Erwartungen, Wünschen und
Enttäuschungen begegne. Auf größerer Ebene gibt es diese Dynamik
auch mit "Vater Staat" und einer Regierung, die bisher von einer
"Mutter der Nation" repräsentiert wurde. Auch hier habe ich Wünsche
und Erwartungen, die ich unbewusst nach Außen richte. Anstatt mir
selbst mit diesen Qualitäten zu begegnen und mir meine Bedürfnisse
in erster Linie selbst zu erfüllen. Es nicht mehr nach Außen
projizieren und damit ganz viele Erwartungen schüren, die letztlich
in Enttäuschung münden und damit den alten Leidenskreislauf
erhalten. Unser Exkurs verdeutlicht, dass der Weg in mir beginnt.
Dass ich mich in dem erkenne und liebe, was ich wirklich bin. Dass
dies der ursprüngliche Impuls der Schöpfung ist. Dass ich mich zur
Quelle des Lebens mache. Dass es in diesem Sinne wirklich um mich
geht, da alles von mir ausgeht. Da ich das in mir erschaffe, was im
Kleinen wie im Großen wirksam wird. So erschaffe ich das
MitEinAnder, die Gesellschaft und die Welt. Es ist eine Wahl, die
ich immer wieder bewusst treffen darf, damit wirklich etwas Neues
entsteht.

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