Irlands Verwandlung – wie die Insel zu sich selbst fand

Irlands Verwandlung – wie die Insel zu sich selbst fand

Das heutige Irland ist weit entfernt von der Trostlosigkeit und der Enge des letzten Jahrhunderts. Innerhalb einer Generation haben sich die Wirtschaft, die Bevölkerungsstruktur und das Selbstverständnis des Landes grundlegend verändert.
29 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Monaten
Das heutige Irland ist weit entfernt von der Trostlosigkeit und der
Enge des letzten Jahrhunderts. Innerhalb einer Generation haben
sich die Wirtschaft, die Bevölkerungsstruktur und das
Selbstverständnis des Landes grundlegend verändert. Vor 35 Jahren
war Irland ein rückständiges Land, im Bann der katholischen Kirche
und argwöhnisch-empfindlich im Umgang mit der britischen Nachbarin.
Diese Altlasten wurden seither abgetragen, die irische Bevölkerung
hat sich radikal verändert: Ehemalige Auswanderer sind mit neuen
Ideen heimgekehrt, Einwanderer aus Mitteleuropa haben Farbe in eine
vormals sehr geschlossene Gesellschaft gebracht und ein
regelrechtes Wirtschaftswunder ermöglicht. Auch dass sich mehr
Frauen an der Arbeitswelt beteiligten, war ein wichtiger Faktor
beim Aufschwung, dem Erfolg des «keltischen Tigers». Einer, der
diesen Wandel miterlebt hat, ist Martin Alioth. Als Korrespondent
von Radio SRF lebte er in der Nähe von Dublin. Jetzt ist er im 67.
Altersjahr gestorben. Im Gedenken an ihn wiederholen wir seine
letzte International-Sendung vom Frühling 2020.

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