CDU-Politiker Friedrich Merz: "Ich habe in der Partei offensichtlich einen deutlichen Vorsprung"

CDU-Politiker Friedrich Merz: "Ich habe in der Partei offensichtlich einen deutlichen Vorsprung"

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Im Tagesgespräch widmen wir uns jeden Morgen einem aktuellen Thema des Tages: Wer hat die Entscheidung getroffen? Und warum? Wo waren die Alternativen? Und was sagt die andere Seite dazu? Wir befragen Politiker*innen, Expert*innen, Vereine, Betroffene...

Beschreibung

vor 1 Monat
Der CDU-Politiker und Kandidat für den Parteivorsitz, Friedrich
Merz, hat sein Bedauern über die rein digitale Ausrichtung des für
Januar geplanten CDU-Parteitages ausgedrückt. Im SWR Tagesgespräch
sagte Merz: "Ich hätte gerne einen Präsenzparteitag gehabt, aber
die Mitglieder der CDU werden jetzt in einer Befragung eine
Entscheidung treffen. Der Bundesvorstand wird sich diesen Vorschlag
zu eigen machen, und ich gehe davon aus, dass auf diesem digitalen
Parteitag kein Duell mehr stattfindet, sondern, dass es nur einen
Kandidaten gibt", so Merz. Mit Blick auf aktuelle Umfragen zur Wahl
des Parteivorsitzenden, sagte Merz: "100 Prozent Zustimmung werden
sie in einer Demokratie nie bekommen, auch in der eigenen Partei
nicht. Aber ich habe in der eigenen Partei jetzt offensichtlich
doch einen deutlichen Vorsprung". Diesen Vorsprung gelte es nun in
Stimmen umzusetzen, so der CDU-Politiker. Merz zeigte sich zudem
zufrieden mit dem nun vorliegenden Kandidatentableau für den
Parteivorsitz. Mit den drei Kandidaten und ihren jeweiligen Teams
gebe es ein gutes und breites Angebot, das die überwältigende
Mehrheit der CDU-Mitglieder in ihrer Summe überzeuge, insofern sei
er ganz zufrieden, so Merz. Zum Koalitionsvertrag der künftigen
Ampel-Regierung sagte Merz, er habe diesen ohne Vorurteile gelesen.
Es sei aber mühsam gewesen, weil der Vertrag so schlecht gegliedert
und geschrieben sei. Es gebe Dinge, die ihn interessierten, wie die
Technologiepolitik und andere, wegen derer möglicherweise Unheil
drohe, zum Beispiel mit Blick auf die Europapolitik und die
Stabilität des Euro.

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