Black Friday und die Pannen beim Online-Shopping

Black Friday und die Pannen beim Online-Shopping

Am Black Friday hagelt es in den Internet-Shops wieder Rabatte, und es wird bestellt wie wild. In der Bestell-Hektik kann einiges schieflaufen: Man hat etwas Falsches bestellt, die Lieferung kommt nicht an und so weiter. Hier ein paar typische Black-F ...
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vor 1 Monat
Am Black Friday hagelt es in den Internet-Shops wieder Rabatte, und
es wird bestellt wie wild. In der Bestell-Hektik kann einiges
schieflaufen: Man hat etwas Falsches bestellt, die Lieferung kommt
nicht an und so weiter. Hier ein paar typische Black-Friday-Pannen
und Lösungen dazu. Gefällt mir nicht, also zurück an den Shop. Kein
Problem, oder? So einfach ist es nicht. Lieferanten sind eigentlich
nicht verpflichtet, Ware zurückzunehmen, nur weil sie nicht
gefällt. Die meisten Shops tun dies jedoch – aus Kulanz. Doch nicht
immer gibt es das Geld zurück. Einige Händler bieten lediglich
einen Umtausch oder einen Gutschein an. Es lohnt sich also, vor der
Bestellung die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu studieren. Ich
habe die Originalverpackung nicht mehr. Kann ich das Gerät trotzdem
zurücksenden? Auch hier gilt: Nur weil das Produkt nicht gefällt,
muss der Anbieter es nicht zwingend zurücknehmen. Tut er es
trotzdem, kann er verlangen, dass es originalverpackt ist. Es lohnt
sich also, die Verpackung eine Weile aufzubewahren, bevor man sie
zerstückelt und in den Altkarton legt. Anders ist es, wenn das
Gerät nicht funktioniert. Dann handelt es sich um einen
Garantiefall. Und hier braucht es für die Retournierung keine
Originalverpackung. Die Lieferung kommt nicht rechtzeitig Man
bestellt ein Geburtstagsgeschenk und im Shop wird angezeigt, dass
die Lieferung noch rechtzeitig vor der Geschenkübergabe erfolgt.
Was, wenn der Shop dann eine Lieferverzögerung meldet? Das ist
Pech. Denn Vorrats- oder Lieferterminangaben in Onlineshops sind
nicht verbindlich. Ausser, es steht explizit, dass der Liefertermin
garantiert wird. Unser Tipp: Wenn Ihre Bestellung zu einem
bestimmten Termin bei Ihnen ankommen soll, lassen Sie sich das vom
Shop separat bestätigen. Klappt es nicht, wird sich der Shop in den
meisten Fällen kulant zeigen, wenn Sie die Bestellung annullieren
möchten. Falls nicht: Versuchen Sie, einen Preisnachlass für die
entstandenen Umtriebe auszuhandeln. Das Paket ist verschwunden –
die Lieferung kommt nicht an Kann der Absender beweisen, dass er
das Paket der Post oder dem Spediteur übergeben hat, geht das
Risiko auf die Empfängerin über. Im schlimmsten Fall muss man die
Ware also bezahlen, auch wenn man sie nicht erhalten hat. Zum
Beispiel, wenn Langfinger das Paket aus dem Briefkasten gestohlen
haben. Nicht bezahlen muss der Empfänger, wenn er nachweisen kann,
dass die Post einen Fehler gemacht hat. Zum Beispiel, wenn der
Briefträger das Paket vor die Tür gestellt hat, obwohl ich nichts
solches vermerkt habe, und es dann gestohlen wird. Wichtig dazu ist
die Sendungsverfolgungs-Nummer. Diese kann beim Absender erfragt
werden. Meine Retoursendung kommt nicht an. Muss ich die Ware
bezahlen? Auch hier gilt: Können Sie nachweisen, dass Sie das Paket
der Post übergeben haben, tragen Sie kein Risiko mehr. Wichtig dazu
ist, dass Sie die Postquittung aufbewahren – lieber lange genug.
Tipp: Falls Sie die Quittung mal nicht mehr finden, kontaktieren
Sie den Shop und verlangen Sie den Barcode, der in den meisten
Fällen auf der Rücksende-Etikette steht. Mit diesem können Sie die
Sendung ebenfalls zurückverfolgen.

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