K#365 Black Friday aus Sicht der Händler

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Black Friday Realitäten aus Sicht von Händlern. I…
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Beschreibung

vor 1 Monat
Black Friday Realitäten aus Sicht von Händlern. In dieser Folge
sprechen fünf Händler über ihre Sicht auf den Black Friday. Manuel
Siskowski, Gründer und Geschäftsführer vom Werkzeughersteller
Wiesemann 1893 (https://wiesemann1893.com; mehr bei Kassenzone):
„Unsere Spaltäxte sind wie Klopapier“ – Manuel Siskowski berichtet
von Lieferschwierigkeiten aufgrund von Rohstoffknappheit, die
Aktionen wie den Black Friday erschweren. Dazu kommt, dass
Werkzeuge weniger stark nachgefragt würden, als typischere
Consumer-Produkte. Monique Hoell, D2C-Unternehmerin (Ex-HelloBody
CEO): Für Monique Hoell ist der Black Friday ein Event, das längst
an Magie verloren hat. Die Konkurrenz der Marken ist zu hoch,
Kund:innen würden viel zu viel Werbung sehen in den Social Media
und daher eher negative Gefühle zum Black Friday entwickeln. Auch
interessant: Die meisten Kund:innen, die über die großen
Preisnachlässe gewonnen werden, rentieren sich gar nicht oder
kommen erst zum nächsten großen Rabatttag wieder. Das war vor drei
oder vier Jahren aber noch anders. Erik Reintjes, Co-Gründer und GF
vom Farbenhersteller Miss Pompadour (https://www.misspompadour.de;
mehr bei Kassenzone): Miss Pompadour haben sich früh dagegen
entschieden, beim Black Friday mitzumachen – und haben stattdessen
den „Better Friday“ ins Leben gerufen: Es gibt 10 % Rabatt für
Kund:innen und 10 % des Tagesumsatzes werden gespendet. Damit wird
zwar auch ein künstlicher Kaufimpuls bewirkt, aber Miss Pompadour
entgeht weniger Marge – wichtig für das gebootstrapte Unternehmen.
Michael Saitow, Gründer und CEO der Saitow AG, Betreiber der
B2B-Reifenplattform Tyre24 (https://tyre24.alzura.com/de/de/; mehr
bei Kassenzone): Bei Tyre24 gibt es keinen Black Friday – „für den
Bereich ist Beständigkeit wichtiger, als an einem Freitag im Jahr
ein guter Preis“, so Saitow. Überhaupt liegt der Rabattkorridor bei
5 bis 20 %, wenn es etwa Aktionen zum Saisonwechsel gibt. Philip
Kehela, Geschäftsführer vom Möbel-Start-up MOKEBO
(https://mokebo.de; mehr bei Kassenzone): Mokebo vertreibt Möbel
über einen eigenen Onlineshop aber zB auch auf Amazon und OTTO. Das
Start-up nimmt 2021 erstmal am Black Friday teil. Zuvor hat das
junge Unternehmen darauf geachtet, dass die Marke nicht durch
Sales-Aktionen hochgezogen wird, was schlicht nicht nachhaltig
wäre. Nun aber legt Mokebo richtig los, hat sich etwa mit seinen
Partnern (Möbellieferanten) auf geteilte Margeneinbußen verständigt
und erstmals eine umfangreiche Marketing-Kampagne gestartet, die
vor allem Erfahrungswerte bringen soll. Vorher lag der Fokus auf
der steten Optimierung des Angebots. Feedback zum Podcast? Mail an
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