Wirtschaftsnews vom 23. November 2021

Wirtschaftsnews vom 23. November 2021

Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 1 Jahr

Thema heute:   


Dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit  - Der Bund der
Versicherten e. V. (BdV) gibt Tipps für die Absicherung von Hab
und Gut


 


 


Mit Anbruch der dunklen Jahreszeit startet auch die Hochsaison
für Einbrüche. Denn da es früher finster wird, wird bereits gegen
16 Uhr das Licht angeschaltet. Langfinger können dann leicht
nachverfolgen, ob jemand zu Hause ist oder nicht. Hüllen sie sich
zusätzlich in schwarze Kleidung, verschmelzen sie farblich mit
der Finsternis und sind kaum noch erkennbar.


Ein wenig aufatmen lässt zwar die polizeiliche Kriminalstatistik,
laut derer die Anzahl der Wohnungseinbruchdiebstähle auf rund
75.000 Fälle im Jahr 2020 gesunken ist. Doch auch das sind
weiterhin 75.000 Einbrüche zu viel. Um die Wohnung oder das
eigene Haus einbruchsicher zu machen, sollten allen voran Türen
und Fenster gut gesichert werden. Auch Dachböden, Kellerräume und
Waschküchen dürfen dabei nicht in Vergessenheit geraten. Um sich
gegen die finanziellen Folgen eines Einbruchs abzusichern, ist
die Hausratversicherung der beste Schutz – grundsätzlich zählt
sie aber zu den nachrangigen Versicherungen, da es wichtigere
Verträge wie z. B. die private Haftpflichtversicherung gibt, die
entsprechend Vorrang haben sollten.


Das übernimmt die Hausratversicherung


Die Hausratversicherung sichert das Hab und Gut unter anderem
gegen Einbruchdiebstahl ab. Versicherer kommen für gestohlene
Dinge nach einem Einbruch auf und zahlen den
Wiederbeschaffungspreis. „Allerdings gelten für einige Dinge –
unter anderem Bargeld oder Wertsachen wie Urkunden, Schmuck oder
Wertpapiere – vertraglich festgelegte Entschädigungsgrenzen",
erläutert man beim BdV. Auch Vandalismusschäden sind in den
meisten Fällen abgedeckt, entscheidend ist aber, was in den
Versicherungsbedingungen geregelt ist.


Umgehend die Polizei informieren


Eines dürfen Versicherte aber nicht versäumen: Ihren Besitz am
besten regelmäßig aufzulisten, zu fotografieren und
Rechnungsbelege aufzubewahren. „Im Fall eines Einbruchs fordern
Versicherungen Stehlgutlisten von den Betroffenen. Um Ärger zu
vermeiden, lohnt sich eine präzise Dokumentation. Außerdem müssen
Einbruchopfer unverzüglich die Polizei informieren, damit diese
den Einbruchschaden aufnehmen und die Spuren dokumentieren kann“,
rät man. Die Tagebuchnummer beziehungsweise das Aktenzeichen der
Polizei müssen Versicherte dann in der Stehlgutliste angeben und
dem Hausratversicherer mitteilen. Nach Eintritt des
Versicherungsfalls kommt dieser Liste eine hohe Bedeutung zu, da
sie die entwendeten Gegenstände gegenüber der Versicherung
auflistet und somit den Wert der gestohlenen Habseligkeiten
beziffert.


 


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