Die Zukunftsmobilisten: Nr. 152 Prof. Dr. Stefanie Schmidtner (Technische Hochschule Ingolstadt)

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 152 Prof. Dr. Stefanie Schmidtner (Technische Hochschule Ingolstadt)

Smart City und künstliche Intelligenz / nachhaltige Städte mit weniger Verkehr
43 Minuten
Podcast
Podcaster
In dieser Podcastreihe gibt es Eins zu Eins-Interviews von Jürgen Vagt mit Akteuren der Zukunftsmobilität.

Beschreibung

vor 1 Monat
von Jürgen Vagt 18.11.21 Heute begrüßte ich Prof. Dr. Stefanie
Schmidtner von der Technische-Hochschule Ingolstadt bei den
Zukunftsmobilisten. Ingolstadt ist zu einem Universitätsstandort
für künstliche Intelligenz aufgebaut worden. Prof. Dr. Stefanie
Schmidtner beschäftigt sich in Ihrem Lehrstuhl mit nachhaltiger
Stadtentwicklung und künstlicher Intelligenz. In gewisser Weise
geht es um das Konzept der Smart City, wenn Städte also smarter,
digitaler und vernetzter werden, dann können Algorithmen dafür
sorgen, dass der Verkehr effizienter organisiert wird. In diesem
Konzept der Smart City sind zwei Komponenten zentral, einerseits
ist die künstliche Intelligenz entscheidend und andererseits muss
es digitale Infrastrukturen in den Städten geben. Prof. Dr.
Stefanie Schmidtner hat erstmal den Begriff der künstlichen
Intelligenz zerlegt und meinte in dieser Seite gäbe es zwar noch
Baustellen, aber smarte, intelligente und digitaler Verkehr in den
Städten ist mit der künstlichen Intelligenz des Jahres 2021
möglich. Digitale Infrastrukturen und die Smart City Aber um die
Version einer Smart City Realität werden zu lassen, müsste sich in
den Städten erst einmal eine gewisse digitale Infrastruktur geben.
Hieran mangelt es und der Aufbau einer solchen digitalen
Infrastruktur würde sehr große Ausgaben bedeuten. Wenn diese
Voraussetzungen geschaffen werden, dann könnte der Verkehr smarter
werden. Mit einem smarten Verkehr können Effizienzpotenziale
gehoben werden. Noch ist der Verkehr überwiegend fossil, daher
würde jede Effizienzsteigerung eine Reduzierung der CO2 -Emissionen
bedeuten. Es pfeifen eigentlich die Spatzen von den Dächern und
auch in den Koalitionsverhandlungen im November des Jahres 2021
wird die Version des klimaneutralen Lebens entfalten. Prof. Dr.
Stefanie Schmidtner hob hervor, dass der Verkehr immer noch 20 %
der Gesamtemissionen aus und es noch relativ einfache
Optimierungspotenziale, weil schon mit einer einfachen
Tourenoptimierung die Auslieferungsfahrten im Stadtbereich
reduziert werden könnten. Aber wenn Deutschland 2040 oder 2050 CO2-
neutral sein sollten, dann liegt noch viel Arbeit vor der
Mobilitätswirtschaft. Sicher ist es, dass diese Veränderung in den
Städten beginnen wird und es gibt auch schon weltweit einige
interessante Städte in Asien. Aber auch in Europa gehen ein paar
Städte voran.

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