Künstliche Befruchtung aus ethischer Sicht

Künstliche Befruchtung aus ethischer Sicht

Die Samenspende ist in der Schweiz erlaubt, aber nicht allen: Alleinstehenden ist sie verboten. Die Eizellenspende ist allen untersagt. Viele Paare reisen deshalb nach Spanien und nehmen hohe Kosten in Kauf. Ist das gerecht? Wie hoch sollen wir das Re ...
29 Minuten

Beschreibung

vor 6 Monaten
Die Samenspende ist in der Schweiz erlaubt, aber nicht allen:
Alleinstehenden ist sie verboten. Die Eizellenspende ist allen
untersagt. Viele Paare reisen deshalb nach Spanien und nehmen hohe
Kosten in Kauf. Ist das gerecht? Wie hoch sollen wir das Recht auf
reproduktive Selbstbestimmung gewichten? Die Schweiz pflegt in
Sachen moderner Reproduktionsmedizin eher einen restriktiven
Umgang. Ganz anders als Länder wie Israel, wo es die weltweit
meisten Fruchtbarkeitskliniken und die meisten
In-vitro-Behandlungen pro Kopf gibt. Welche Methoden zugelassen
sind und ob beispielsweise Embryonenforschung betrieben wird, hängt
oft auch von ethischen und religiösen Vorstellungen ab: Ab wann
beginnt das Leben? Welchen Wert hat es? Darüber diskutieren
Biologin und Ethikerin Regula Ott und Raffael Guggenheim,
Kinderarzt und jüdischer Ethiker. In der Sendung fragen wir • Was
sagt die römisch-katholische Kirche zur Samenspende? • Was sagt das
Judentum zur künstlichen Befruchtung? • Ist ein Kind jüdisch, wenn
die Eizellenspenderin nicht-jüdisch ist? • Warum ist Eizellenspende
in der Schweiz verboten? • Welche Familienkonstellationen lässt die
Schweiz rechtlich zu?
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