Der Atomwaffenverbotsvertrag. Wie er zustande kam und warum er wichtig ist

Der Atomwaffenverbotsvertrag. Wie er zustande kam und warum er wichtig ist

18.11.2021: Sind Nuklearwaffen und mit ihnen ein internationales System, das auf nukleare Abschreckung setzt, legitim? Nein, meint Alexander Kmentt. Der erfahrene Botschafter rekonstruiert in seinem Vortrag den Weg hin zum Atomwaffenverbotsvertrag.
42 Minuten

Beschreibung

vor 7 Monaten
Der Atomwaffenverbotsvertrag ist ein Meilenstein der
Abrüstungsbewegung. Der österreichische Botschafter Alexander
Kmentt ist weithin als einer der wichtigsten Architekten dieser
Initiative bekannt und war am Zustandekommen des Vertrags
maßgeblich beteiligt. Im Vortrag zeichnet er die Geschichte des
Vertrags über das Verbot von Kernwaffen
("Atomwaffenverbotsvertrag") nach und bewertet die Auswirkungen
dieser bisher größten Herausforderung für die Legitimität der
nuklearen Ordnung. Alexander Kmentt Botschafter Alexander Kmentt
ist Leiter der Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und
Non-Proliferation im österreichischen Außenministerium. Sein neues
Buch ist das Ergebnis eines Sabbaticals vom österreichischen
Außenministerium und eines Senior Research Fellowship am King's
College London in den Jahren 2019/20. In seiner diplomatischen
Laufbahn hat sich Botschafter Alexander Kmentt intensiv mit
Abrüstungs- und Nichtverbreitungsfragen befasst, unter anderem als
stellvertretender Ständiger Vertreter Österreichs bei der Genfer
Abrüstungskonferenz und als Sonderassistent des Exekutivsekretärs
in der Vorbereitenden Kommission der Organisation des Vertrages
über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen sowie von 2011-16
als Leiter der Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und
Non-Proliferation im österreichischen Außenministerium; eine
Position, die er 2021 wieder einnimmt. Von 2016-19 diente Kmentt
als Botschafter und Ständiger Vertreter im Politischen und
Sicherheitspolitischen Komitee (PSK) der EU. Aufnahme aus dem
Hörsaal 2 der Sowi, Universität Innsbruck, vom 15.11.2021. Mehr
Infos auf unserer Homepage:
https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/kmentt-tpnw.html
Bild: Im Büro der Vereinten Nationen in Genf erörtern die
Regierungen im Mai 2016 rechtliche Maßnahmen zur Erreichung und
Aufrechterhaltung einer atomwaffenfreien Welt. (Credit:
ICAN-Australia,
https://en.wikipedia.org/wiki/File:UN_working_group_on_nuclear_disarmament,_May_2016.jpg)
---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the
author(s), and not the position of the Department of Political
Science, University of Innsbruck. This work by the Department of
Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a
Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0
International (CC BY-NC-ND 4.0).

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