Haiti Classics: Havanna - zwischen Romantik und Elend

Haiti Classics: Havanna - zwischen Romantik und Elend

26 Minuten
Podcast
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Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie lebe...

Beschreibung

vor 2 Monaten
Von Regina Burbach, Matthias Reiche und Anne Demmer, ARD-Studio
Mexiko Moderation: Juliane Eisenführ Anfang des neuen Jahrtausends
hat sich die Sendereihe "Zwischen Hamburg und Haiti" gleich zwei
Mal der Karibik-Insel Kuba angenommen. 2001/02 war Fidel Castro
noch im Amt, verkörperte mit ungebrochenem Eifer die Ideale der
Revolution von 1959. Kuba war ein beliebtes Touristenziel. Havanna
eine Stadt, in der die romantischen amerikanischen Straßenkreuzer
und die morbiden Fassaden kolionaler Prachtbauten das Elend, das
dahinter lauerte, die Armut und die Prostitution, oft noch
überstrahlten. Die bunten Autos, sagt ARD-Korrespondentin Anne
Demmer im Gespräch mit Juliane Eisenführ, fahren noch immer. Gehegt
und gepflegt von ihren Besitzern. Denn mit ihnen lassen sich
Devisen verdienen. Touristen lieben es, in ihnen durch die
kubanische Hauptstadt kutschiert zu werden. Touristen - die derzeit
allerdings ausbleiben. Corona und schlechte Beziehungen zu USA
halten Touristen aus Kuba fern Wegen Corona und wegen der wieder
schlechten Beziehungen zu den USA. Diese Umstände verstärken noch
die Wirtschaftskrise, unter denen das Land derzeit leidet. Essen,
Wohnen, Produkte des täglichen Bedarfs: Alles ist knapp. Und oft
nur mit Devisen zu ergattern. Prostitution ist nach wie vor
verbreitet. Fidel Castro ist inzwischen gestorben, sein Bruder aus
dem Amt geschieden. Kein Castro gibt mehr die Richtung an. Aber es
ist nichts besser geworden in Havanna - das wird deutlich in dieser
Gegenüberstellung der Situation vom Anfang des Jahrtausends und
heute.

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