Odessa – das globalisierte jüdische Erbe

Odessa – das globalisierte jüdische Erbe

Odessa am Schwarzen Meer war einst Knotenpunkt jüdischen Lebens und Schreibens. Auf die Blütezeit zur Jahrhundertwende folgten Krieg, Vernichtung und Vertreibung. Odessa wurde zu einem kulturellen Sehnsuchtsort. Wo ist dieses jüdische Odessa heute?
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vor 2 Monaten
Odessa am Schwarzen Meer war einst Knotenpunkt jüdischen Lebens und
Schreibens. Auf die Blütezeit zur Jahrhundertwende folgten Krieg,
Vernichtung und Vertreibung. Odessa wurde zu einem kulturellen
Sehnsuchtsort. Wo ist dieses jüdische Odessa heute? Die
Hafenmetropole Odessa zog im 19. Jahrhundert freiheitsliebende
Intellektuelle an. Insbesondere jüdische Autoren kamen in die
multikulturelle Stadt, um hier eine moderne, europäische und
weltoffene Existenz zu führen. So entstand die moderne jiddische
und hebräische Literatur. In den Kaffeehäusern debattierten die
führenden Köpfe der jüdischen Emanzipationsbewegung namens
Zionismus. An sie erinnern im heute ukrainischen Odessa nur noch
ein paar Steintafeln. Wir gehen auf Spurensuche nach dem ikonischen
Odessa und fragen, wo das jüdische Odessa heute noch zu finden ist,
– wenn nicht in Odessa selbst, dann aber vielleicht in New York,
Israel oder gar in der Schweiz?

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