Schach im Mittelalter. Die Ständegesellschaft als Brettspiel

Schach im Mittelalter. Die Ständegesellschaft als Brettspiel

59 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten

Alle guten Geschichten beginnen in Troja – auch die Geschichte
des Schachs. So erzählt es zumindest eine der Ursprungsmythen des
mittelalterlichen Schachspiels: Vor den Toren der Stadt sollen
sich die gelangweilten Griechen mit diesem Spiel die Zeit
vertrieben haben. Daneben gibt es weitere Mythen, die sich um das
Spiel der Könige ranken und die uns Holger Kahle von Pergament
und Mikrofon erzählt hat. Er erklärt auch, warum nicht nur
Intellektuelle Schach spielten, warum man mit den sogenannten
Schachzabel-Büchern kein Schachdiplom machen kann, warum
mittelalterliches Schach ganz anders geht als das moderne Spiel
und was der Läufer mit einem Richter zu tun hat. Denn so viel sei
verraten: Schach diente als Spiegel der Gesellschaft und die
sogenannten Schachzabelbücher sind vor allem eines, eine
Erklärung für die Stände und ihre Tugenden. Was außerdem Kaiser
Maximilian I., Jakob Mendel und ein Reichstag von 1507 mit Schach
zu tun haben, erfahrt ihr ebenfalls in dieser Folge.


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