Die Zukunftsmobilisten: Nr. 149 Kersten Heineke (Mc Kinsey / Partner Future Mobility)

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 149 Kersten Heineke (Mc Kinsey / Partner Future Mobility)

Elektrische Fahrzeuge in die Firmenflotte / Roadmap zum automatisierten Fahren
41 Minuten
Podcast
Podcaster
In dieser Podcastreihe gibt es Eins zu Eins-Interviews von Jürgen Vagt mit Akteuren der Zukunftsmobilität.

Beschreibung

vor 2 Monaten
von Jürgen Vagt 03.11.21 Heute begrüßte ich Kersten Heineke von Mc
Kinsey in dieser Podcast-Reihe und wir haben einen bunten
Querschnitt über die New Mobility aufgenommen. Elektroautos sind
gekommen, um zu bleiben. Alle Großserienhersteller bringen fleißig
neue Elektroautos auf den Markt und der Marktanteil von
Elektroautos steigt auch in der Corona-Pandemie. Im Großen und
Ganzen sind die Hersteller auf den Hochlauf vorbereitet, aber
problematisch könnte es werden, wenn der Markthochlauf schnell an
Geschwindigkeit annimmt. Gegenwärtig sieht Kersten Heineke noch
Potenzial bei Versicherungen und Banken, weil neue Produkte noch
Sinn ergeben könnten. Aber es müsste noch einiges an
Aufklärungsarbeiten gemacht werden, laut Kersten Heineke gelten
diese Defizite bei Privatkäufern und auch bei gewerblichen Käufern.
Zwar schreitet die Flottenintegration voran, aber laut Kersten
Heineke gibt es auch noch einige Baustellen. In den Jahren 2016 und
2017 dominierten noch Handwerker und ambulante Pflegedienste. Es
war simple Fuhrparkprofile mit einer geringen Tagesfahrleistung.
Elektroautos können komplexe Fuhranforderungen Laut Kersten Heineke
gehen heute im Jahr 2021 den Weg ins elektromobile Zeitalter auch
Unternehmen mit Personen – und Nutzfahrzeugen im Fuhrpark. In den
aktuellen Jahrgängen 2020 und 2021 kann man auch komplexe
Fuhrparkanforderungen bewältigen, selbst Vertriebler mit
Tagesfahrleistungen von 500 bis 700 Kilometer würden nur ein paar
Minuten verlieren. Das Thema automatisiertes Fahren wird laut
Kersten Heineke bei Privatfahrzeugen beginnen und insbesondere eine
stupide Autobahnfahrt kann schon im Level 3 bewerkstelligt werden.
Bei der Frage, ob die Etablierung des autonomen Fahrens nicht eher
im Lkw-Verkehr beginnen könnte, bleib Kersten Heineke wage. Aber
die betriebswirtschaftliche Logik spricht hier für den Anfang. Mit
dem menschlichen Fahrer muss der Lkw Ruhezeiten einhalten, wenn die
künstliche Intelligenz das Fahren übernimmt, kann durchgehend
gefahren werden. Shuttle-Verkehre zwischen Verkehrsknotenpunkte
wären die ersten Optionen, wo die ersten automatisierten Lkws
eingesetzt werden könnten. In den nächsten Jahren wird es wohl
wieder Innovationen in den Städten gehen. Die Stadt sollte dem
Menschen gehören und nicht mehr dem (parkenden) Auto. Also wird das
konventionell Verbrenner -angetriebene Autofahren in den Städten
teuer und unbequemer.

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