Die Zukunftsmobilisten: Nr. 148 Romarn Alberti (Voltfang – E-Auto Batterien als Heimspeicher)

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 148 Romarn Alberti (Voltfang – E-Auto Batterien als Heimspeicher)

Second-Life Batterien / Speicher in der Energiewirtschaft
33 Minuten
Podcast
Podcaster
In dieser Podcastreihe gibt es Eins zu Eins-Interviews von Jürgen Vagt mit Akteuren der Zukunftsmobilität.

Beschreibung

vor 1 Monat
von Jürgen Vagt 26.10.21 Heute sprach ich mit Romarn Alberti über
sein Start-up und Voltfang will den Batterien des Elektroautos ein
zweites Leben geben. In der Durchschnittsbevölkerung dominiert
immer die Sorge über die Umweltverträglichkeit des elektrischen
Fahrens. Im Gegensatz zum Verbrenner bringt das Elektroauto
aufgrund der Batterie einen hohen CO₂ Rucksack mit und erst nach
ein paar Betriebsjahren ist das Elektroauto ökologischer
vorteilhafter. Am Anfang des Gespräches ging es um, die Frage, wie
lange Batterien im Elektroauto halten. Hier blieb auch Romarn
Alberti nur das Spekulieren, es könnten im Schnitt 500000 Kilometer
sein oder mehr. Aber es fehlen einfach noch belastbare Daten, bei
den Verbrennern gibt es diese Erfahrungswerte. Second Life für die
Batterien des Elektroautos Aber der Markthochlauf ist da und selbst
in der Corona-Krise stieg der Absatz des Elektroautos. Die ersten
Modelljahrgänge 2012 und 2013 kommen jetzt in ein Alter, wo die
Batterien nicht mehr die Qualität haben, um im Fahrbetrieb
eingesetzt zu werden. Aber der Ausbau der erneuerbaren Energien
macht einen großen Ausbau von Speichermöglichkeiten notwendig und
da kommen die gebrauchten Batterien des Elektroautos ins Spiel.
Romarn Alberti will mit Voltfang dem Hausbesitzer die Möglichkeit
eröffnen, mittels einer gebrauchten Batterie Strom zu speichern.
Man kann also den Strom seiner Solaranlage auf dem Dach in der
gebrauchten Batterie speichern. In der Langfristperspektive ist es
angedacht, dass man seinen Strom gegen eine Vergütung ins Stromnetz
einspeisen. Es gibt die entsprechenden Internetprotokolle und somit
wären die technischen Voraussetzungen gelegt. Gegenwärtig gibt es
aber andere Aufgaben, weil die Autohersteller noch nicht die
Zweitnutzung der Batterien mitdenken. Ein Pass in den Aufladezyklen
wäre gut, damit man über eine offene Schnittstelle die
Leistungsdaten der Batterien auslesen kann. Zudem fordert Romarn
Alberti, dass der Zweitnutzung der Batterien ein Primat gegenüber
dem Recycling erhalten soll. Auch wäre es sinnvoll, wenn die
Hersteller verpflichtet durch die Politik werden, die Batterie zur
Zweitnutzung vorbereitet werden sollte und zudem kann die Politik
eine Vorschrift erlassen, dass mindestens 20 % der Batterien einer
Zweitverwendung zugeführt werden soll.

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