Dem modernen Menschen fehlt der Sinn – Jochen Kirchhoff im Gespräch

Dem modernen Menschen fehlt der Sinn – Jochen Kirchhoff im Gespräch

Jochen Kirchhoff interessiert sich für die Fragen die übrig bleiben. Das Novum seiner philosophischen Arbeit liegt in der tiefgreifenden geistigen Beschäftigung mit dem Kosmos, die seinen Betrachtungen zugrunde liegt. Für Kirchhoff ist klar:...
1 Stunde 16 Minuten
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Literatur, Philosophie, Kultur und Gesellschaft

Beschreibung

vor 1 Monat
Jochen Kirchhoff interessiert sich für die Fragen die übrig
bleiben. Das Novum seiner philosophischen Arbeit liegt in der
tiefgreifenden geistigen Beschäftigung mit dem Kosmos, die seinen
Betrachtungen zugrunde liegt. Für Kirchhoff ist klar: „Die Dinge
haben eine Wesenhaftigkeit“ und bleiben in ihrem tiefsten Inneren
rätselhaft. Der Versuch ihren Kern, ihre Bedeutung mithilfe der
empirischen Wissenschaften zu ergründen ist hiernach immer geprägt
von fatalem Reduktionismus und somit zum Scheitern
verurteilt.    In jenem Reduktionismus, der rein
formalistisch mathematischen Betrachtung der Welt liegt für
Kirchhoff nicht nur die Tragik des modernen Massenmenschen sondern
auch eine fundamentale Bedrohung der Menschenwürde. Für ihn laufen
sowohl die Maßnahmen der Coronapolitik, die er als Teil einer
Religion ohne Transzendenz versteht, als auch die Hybris
transhumanistischer Bestrebungen dem wahren Wesenskern des Menschen
zuwider, denn dieser ist eigentlich, so Kirchhoff ein hohes,
schöpferisches Wesen, das immer das Potenzial in sich trägt sich
wieder mit kosmischer Ganzheitlichkeit zu verbinden.   
Im Gespräch mit KaiserTV spricht Kirchhoff über die
Bewusstseinsaufgabe des Menschen, seine tiefe Sehnsucht nach Sinn,
die Fehlentwicklung der Wissenschaft des Abendlandes und warum ein
Lockdown nichts mit Menschenwürde zu tun hat. 

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