Das Erbe der Mütter | Von Kerstin Chavent

Das Erbe der Mütter | Von Kerstin Chavent

20 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Die Geschichte weiblicher Herrschaft und Kraft zeigt Wege in eine
egalitäre Gesellschaft, in der es nicht mehr um Herrschaft,
sondern um Gleichberechtigung und Lebendigkeit geht.


Ein Standpunkt von Kerstin Chavent.


Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im
„Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat
unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da
die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons)
erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und
weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden
angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele
alternative Medien!


Die Geschichte der Menschheit der vergangenen Jahrtausende
gleicht einer Aneinanderreihung von Kriegen, Machtkämpfen und
gegenseitiger Ausbeutung. Das tiefe Misstrauen, das wir
füreinander empfinden, bringt uns immer mehr gegeneinander auf
und verhindert zunehmend, dass wir uns überhaupt noch begegnen.
Ermöglicht wurde dies durch ein hierarchisch orientiertes,
patriarchales Gesellschaftsmodell, das die Menschen in
Unterdrücker und Unterdrückte einteilt. Die Arbeiten zu den noch
existierenden matriarchalen Gesellschaften der Philosophin Heide
Göttner-Abendroth zeigen, dass es anders geht. Frieden, Harmonie
und Wohlstand für alle sind möglich, wenn die Frau im Zentrum
steht, diejenige, die Leben empfängt und weitergibt.


Es ist Markttag. In bunten und üppigen Auslagen werden die Waren
feilgeboten: frisches Obst und Gemüse aus lokalem Anbau,
Teigwaren, lebende Hühner und Ziegen, allerlei Haushaltsgeräte
und Werkzeuge, Stoffe und Körbe ― alles, was man zum Leben
braucht. Menschen stehen in Gruppen zusammen und reden
miteinander, Kinder spielen Fangen zwischen den Ständen. Ein Fest
wird vorbereitet. Girlanden aus Blumen und Zweigen zieren den
Platz. Musik klingt herüber, auf den Terrassen werden Tische und
Stühle geschoben. Ich setze mich und bestelle einen Kaffee.


Es ist noch früh am Morgen. Männer überqueren den Platz. Die
Nacht haben sie bei ihren Liebsten und Lebensgefährtinnen
verbracht und sind nun auf dem Weg zu ihren Clanhäusern. Es sind
Frauen, die diese Häuser führen und ihnen vorstehen. Sie halten
die Güter zusammen und sind für deren gerechte Verteilung an alle
Hausbewohner zuständig. Anders als die Männer sind sie dafür
geeignet, für das Wohl aller zu sorgen, denn sie sind es, die
Leben empfangen und auf die Welt bringen.…weiterlesen
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