Farbiger Herbstbote im Garten- der Pfaffenhut

Farbiger Herbstbote im Garten- der Pfaffenhut

Der Pfaffenhütchenstrauch hat diesen Namen seinen Früchten zu verdanken. Sie ähneln dem traditionellen Birett-Hut der Priester, Bischöfe und Kardinäle der katholischen Kirche.
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Beschreibung

vor 1 Monat
Der Pfaffenhütchenstrauch hat diesen Namen seinen Früchten zu
verdanken. Sie ähneln dem traditionellen Birett-Hut der Priester,
Bischöfe und Kardinäle der katholischen Kirche. Der feuchte und
wüchsige Sommer bewirkte einen üppigen Fruchtbehang. Die kalten
Nächte und sonnigen Tage dieses Herbstes für eine kräftig rot
leuchtende Herbstfärbung der Blätter. Die Früchte bestehen aus
einer karminroten Samenkapsel, welche sich gegen unten öffnet: zum
Vorschein kommen vier leuchtend orange gefärbte Samenhüllen, welche
sich etwas glitschig anfühlen. In diesen Samenhüllen sind die
weissen Samen gebettet. Lieblingsspeise des Rotkehlchens Das
Rotkehlchen schält den orangen Samenmantel vom weissen Samen ab und
frisst nur diesen, da dieser sehr nährstoffreich ist. Im Herbst und
Winter kommen Rotkehlchen oft in naturnahe Gärten, wobei viele
dieser Vögel aus nördlichen Populationen stammen. Ist das
Nahrungsangebot ausreichend, bleiben sie länger und verteidigen ihr
Revier mit ihrem Gesang. So kann man auch im Herbst und Winter die
Rotkehlchen singen hören. Pfaffenhüte für die Gärten Pfaffenhütchen
(Euonimus europaeus) stehen normalerweise getopft im Verkauf, ab
Mitte November sind sie auch wurzelnackt (aus dem Freiland
ausgegraben) erhältlich. Mehrstämmige Pflanzen entwickeln sich zu
einem Strauch, ein-bis zweistämmige werden zu kleinen Bäumchen
heranwachsen. Wer Pfaffenhütchen aussäen will, braucht viel Geduld:
die Samen keimen erst nach einer Samenruhe von 4-5 Jahren.

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