ecozentrisch Champions KW 42: Vodafone, Nordex, Enpal, BayWa, Ban Prix, Aldi und Co.

ecozentrisch Champions KW 42: Vodafone, Nordex, Enpal, BayWa, Ban Prix, Aldi und Co.

6 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 42. KW:





Vodafone erster Netzbetreiber mit grünen
Business-Tarifen


Auch Mobilfunk-Tarife können klimaneutral sein: Der Anbieter
Vodafone stellt jetzt Verträge für Selbständige und Unternehmen
auf klimaneutral um. Dabei werden Treibhausgas-Emissionen von der
Herstellung, über Transport und Nutzung, bis hin zur
Wiederverwertung der Telefone erfasst und ausgeglichen.


Der Tarif Red Business Prime wird  ab 2. November
klimaneutral werden. Die Umstellung erfolgt ohne Zusatzkosten für
die Vodafone-Kunden. Der Ausgleich der CO2-Emissionen erfolgt in
Kooperation mit ClimatePartner im Rahmen von zertifizierten
Klimaschutz-Projekten weltweit. Darüber hinaus bietet Vodafone
ein Leasing-Modell für Mobilfunk-Geräte an, was sowohl
kostengünstiger als auch nachhaltiger ist.  Als Anreiz
erlässt der Anbieter zum Start der Initiative am 2. November
Selbständigen und Unternehmen die Kosten für sechs Monate für
alle Red-Business-Prime-Tarife.


https://www.vodafone.de/newsroom/digitales-arbeiten/vodafone-startet-als-erster-netzbetreiber-gruene-mobilfunk-tarife-fuer-unternehmen/





99 Megawatt-Windenergie-Auftrag Wan Nordex-Group


Großauftrag für Windenergie: Irland hat an die Nordex Group einen
Auftrag für einen Windpark mit über 99,5 Megawatt Leistung
vergeben. Der Windpark ‚Oweninny 2 mit 31 Windkraftanlagen wird
in der Grafschaft Mayo gebaut, das liegt im Nordwesten Irlands.
Im Frühjahr 2022 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, mit
Inbetriebnahme wird zum Ende desselben Jahres gerechnet. Irland
hat sich vorgenommen, seinen Anteil an erneuerbaren Energien
erheblich zu erhöhen: bis zum Jahr 2030 will man 70 Prozent
seines Stromes aus erneuerbaren Quellen beziehen.


https://www.ee-news.ch/de/article/47105/nordex-group-erhalt-99-5-mw-auftrag-aus-irland?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=feed





Enpal bekommt 150 Millionen Kapital von Softbank


Das japanische Investmenthaus Softbank setzt auf Vermietung von
Solaranlagen:


150 Millionen Euro konnte Enpal, ein Start-Up aus
Berlin-Friedrichshain, in seiner neuesten Finanzierungsrunde
einsammeln. Bereits im Sommer hatte man namenhafte Investoren für
die Geschäftsidee gewinnen können. Das Unternehmen wurde erst im
Jahr 2017 gegründet und bietet All-in-One-Solarlösungen im
Abonnement an. Die Kunden zahlen eine regelmäßige Gebühr und
können ihre Anlage dann nach 20 Jahren für einen Euro
übernehmen. 


Mit mehr als 10.000 Kunden sei man einer der Marktführer für
Hausbesitzer in Deutschland, heißt es aus dem Unternehmen. In
diesem Jahr will man eine Umsatzgröße von 100 Millionen Euro
erreichen.


https://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-finanzspitze-aus-japan-berliner-solaranlagenvermieter-enpal-erreicht-einhorn-status/27715928.html





My-PV eröffnet erstes solarelektrisches Firmengebäude
Österreichs


Solarthermie-Hersteller geht mit gutem Beispiel voran:


Das Unternehmen MY-PV aus Österreich stellt solarelektrische
Wärmesysteme her. Nun hat es sein neues Betriebsgebäude eröffnet
und geht damit selbst in Sachen Nachhaltigkeit voran. Das Gebäude
wird komplett solar-elektrisch geheizt und zwar mit Solarmodulen,
die direkt an der Außenhülle des Gebäudes angebracht sind. Somit
konnte man 108 Solarmodule verwenden. 


Die 100-Kilowatt-PV-Anlage versorgt das Gebäude nun vollständig
solarelektrisch. Damit ist man in Österreich das erste Gebäude,
dass vollständig auf Solarenergie setzt. Dies schlägt sich auch
in den Investitions-und Betriebskosten nieder: Sie sollen 67
Prozent geringer sein als bei Gebäuden ähnlicher Größe mit
herkömmlicher Heiztechnik.


https://www.ee-news.ch/de/article/47179/my-pv-eroffnet-erstes-solarelektrisches-firmengebaude-osterreichs?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=feed





Positives Fazit zu Effizienz-Plus-Siedlung bei
BayWa


Den Strombedarf im Hause selbst decken: Das ist das Ziel von
Effizienz-Häusern.


Um dieses Ziel erfolgreich umzusetzen gibt es diverse Projekte.
Das erste, nach den Kriterien des Bundesministeriums für Umwelt,
Naturschutz und Bau erstellte Projekt war eine
Effizienz-Plus-Siedlung der BayWa in Hügelshart bei Augsburg.
Ziel war es, dass die Siedlung mithilfe von ganzheitlicher
Anlagentechnik mehr Energie erzeugt als die Bewohner im
Jahresdurchschnitt verbrauchen. Nun hat man nach drei
Jahren, gemeinsam mit den Projektpartnern Stiebel Eltron und
asset bauen wohnen eine erste Bilanz gezogen. Das Fazit ist
durchweg positiv: So konnten die 13 Hauseinheiten 55 Prozent
ihres Strombedarfs durch selbst erzeugten Strom decken, rechnet
man die von der Wärmepumpe gewonnene Umweltenergie mit ein sind
es sogar über 70 Prozent.


https://www.baywa-re.com/de/news/details/positives-fazit-fuer-effizienzhaus-plus-siedlung-huegelshart





Bon Prix mit bis zu 80% nachhaltiger Mode im neuen
Katalog


Immer mehr Modefirmen legen Wert auf Nachhaltigkeit
-  So auch Bekleidungs-Versand Bon Prix. Die Firma
präsentiert ihren aktuellen Katalog Herbst/ Winter 2021/22 und
meldet, dass über 80 Prozent der  verwendeten
Obermaterialien nachhaltig sind.


Es konnten dadurch 40 Prozent an CO2-Emissionen eingespart
werden, so das Unternehmen. Auch für die Zukunft hat man Ziele:
Bis 2030 will man ausschließlich nachhaltige Produkte anbieten,
aus einer bis zur Faserproduktion komplett transparenten
Lieferkette. Im aktuellen Katalog bilden recycelten Materialien
aus Baumwolle und Polyester einen Schwerpunkt.  Auch
will man seine Produkte langlebiger und leichter wiederverwertbar
machen. Auch die Verpackung für den Versand ist bereits
nachhaltiger gestaltet. 


https://www.presseportal.de/pm/59646/5050340





Vegane Thunfisch-Alternative bei Aldi


Thunfisch-Geschmack ohne schlechtes Gewissen: Aldi bringt eine
vegane Thunfisch-Alternative ins Supermarktregal. Und zwar in
Form eines Thunfisch-Sandwiches. Thunfisch ist nach wie vor eine
der beliebtesten und am meisten konsumierten Fischarten. Daher
sind viele Bestände weltweit gefährdet. Die Thunfisch-Alternative
bei Aldi wird aus europäi­schen Bio-Meeresalgen hergestellt, die
ohne Süßwasser, Ackerland und Dünger im offenen Meer kultiviert
werden können. Die Hersteller-Firma BettaF!sh ist ein Startup,
dass Aldi im Rahmen des Accelerator-Förderprogramms
„TechFounders“ unterstützt hat. Aldi hat bereits jetzt ungefähr
500 Produktsorten im Angebot, die als vegan gekennzeichnet sind.
Damit will das Unternehmen, nach eigenen Angaben, sowohl Menschen
ansprechen, die vegan leben, als auch solche, die ihren Konsum an
tierischen Produkten reduzieren möchten. 


https://www.aldi-nord.de/unternehmen/presse/produktneuheit-bei-aldi-discounter-bieten-vegane-thunfisch-alternative-an.html





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