Migration als Machtspiel – Wie Lukaschenko die EU vorführt

Migration als Machtspiel – Wie Lukaschenko die EU vorführt

52 Minuten
Podcast
Podcaster
Ein Thema, viele Perspektiven

Beschreibung

vor 1 Monat
Von "so einem Despoten“ darf man sich nicht erpressen lassen, meint
Sachsens Ministerpräsident Sondern? Man muss ihm "die Stirn
bieten“, fordert Michael Kretschmer. Gemeint ist der Präsident von
Belarus, Alexander Lukaschenko. Der hat, wie vorher schon häufiger
angedroht, die Grenzen zur EU für Flüchtlinge geöffnet.
Mittlerweile sind einige tausend von dort nach Litauen und Polen
und weiter Sachsen und Brandenburg eingereist, offiziell unerlaubt.
Polen und Litauen errichten Grenzzäune, in Deutschland plant
Innenminister Seehofer, die Grenze nach Polen schärfer zu
überwachen. Außerdem will er gegen Fluggesellschaften vorgehen, die
Flüchtlinge von Belarus hierher bringen. Und die EU möchte
verhindern, dass sie überhaupt nach Belarus gelangen, um dort von
Lukaschenko für seine Zwecke eingespannt zu werden. Hört sich alles
nicht sehr bedrohlich für den belarussischen Diktator an. Ob er nun
Flugzeuge entführt oder Oppositionelle einsperrt und foltert - die
Versuche, ihm mit Sanktionen "die Stirn zu bieten“ haben bisher
wenig gebracht. Und so spielt er sein Machtspiel weiter, und die
Flüchtlinge sind die lebenden Spielfiguren.

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15
:
: